Kompasu – Tropensturm auf den Philippinen fordert mindestens 30 Todesopfer
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KompasuTropensturm auf den Philippinen fordert mindestens 30 Todesopfer

Der Tropensturm Kompasu hat auf den Philippinen Dörfer überschwemmt und Erdrutsche ausgelöst. Mindestens 30 Personen sind gestorben.

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Bei Erdrutschen und Sturzfluten sind in den Philippinen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen,

Bei Erdrutschen und Sturzfluten sind in den Philippinen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen,

AFP
Weitere Menschen werden vermisst. 

Weitere Menschen werden vermisst.

via REUTERS

Darum gehts

  • In den Philippinen forderte ein Taifun mehrere Menschenleben.

  • Kompasu war seit vergangenem Wochenende mit starkem Regen und heftigem Wind über den Norden des südostasiatischen Inselstaates gezogen.

  • Die meisten Opfer sind den Angaben zufolge von Erdrutschen verschüttet worden oder ertrunken.

Die Zahl der Toten beim Tropensturm Kompasu auf den Philippinen steigt weiter: Bei Erdrutschen und Sturzfluten seien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, teilte der nationale Katastrophenschutz am Donnerstag mit. Mindestens 13 weitere würden vermisst. Betroffen waren besonders die Provinzen Ilocos Sur und Benguet auf der Hauptinsel Luzon. Die meisten Opfer sind den Angaben zufolge von Erdrutschen verschüttet worden oder ertrunken.

Über 14’900 Menschen mussten Häuser verlassen

Kompasu, der auf den Philippinen «Maring» genannt wird, war seit vergangenem Wochenende mit starkem Regen und heftigem Wind über den Norden des südostasiatischen Inselstaates gezogen. Mehr als 14´900 Menschen hätten ihre Häuser verlassen müssen, so die Behörden. Auch die Landwirtschaft sei schwer getroffen worden. Der Tropensturm hatte die Philippinen am Mittwoch verlassen und zog abgeschwächt in Richtung China und Vietnam.

20 Taifune pro Jahr

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Im November 2020 hatte der Tropensturm «Vamco» fast 70 Menschen getötet. Der bisher schlimmste Taifun «Haiyan» hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Mehr als vier Millionen Menschen mussten fliehen.

(DPA/lea)

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