Eingestürztes Hochhaus in Miami - Tropensturm behindert Sucharbeiten – weitere Tote gefunden
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Eingestürztes Hochhaus in MiamiTropensturm behindert Sucharbeiten – weitere Tote gefunden

Nach dem Abriss eines noch stehenden Flügels des Apartmentgebäudes in Miami konnten Rettungskräfte in zuvor nicht zugängliche Teile gelangen. Nun zieht der Sturm Elsa auf.

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Gewitter halten die Sucharbeiten auf: Einsatzkräfte in Miami. (5. Juli 2021)

Gewitter halten die Sucharbeiten auf: Einsatzkräfte in Miami. (5. Juli 2021)

Getty Images via AFP/Joe Raedle
Wegen des drohenden Tropensturms Elsa wird der Rest des Gebäudes in der US-Stadt Surfside gesprengt. 

Wegen des drohenden Tropensturms Elsa wird der Rest des Gebäudes in der US-Stadt Surfside gesprengt.

AFP
Es werden «kleine Sprengsätze» beim Abriss zum Einsatz kommen, wie die Verwaltungschefin, Daniella Levine Cava, am Sonntag betonte. 

Es werden «kleine Sprengsätze» beim Abriss zum Einsatz kommen, wie die Verwaltungschefin, Daniella Levine Cava, am Sonntag betonte.

AFP

Darum gehts

  • Der Tropensturm Elsa behindert die Sucharbeiten in den Trümmern des eingestürzten Wohnhauses in Miami.

  • Vier weitere Todesopfer wurden entdeckt.

  • Die Behörden geben den noch vermissten 117 Personen kaum noch Überlebenschancen.

Angesichts drohender Unwetter durch den sich nähernden Tropensturm Elsa, haben Rettungskräfte am Montag neue Trümmer, des eingestürzten Apartmentgebäudes in Florida, durchsucht. Wegen des Abrisses eines noch stehenden Flügels des Gebäudekomplexes am Sonntagabend, konnten die Rettungsteams in zuvor nicht zugängliche Gebäudegegenden gelangen. Dazu gehörten nach Angaben von Gouverneur Ron DeSantis Schlafzimmer, in denen Opfer vermutlich während des Unglücks vom 24. Juni geschlafen hätten. Vier weitere Todesopfer wurden entdeckt, wie der stellvertretende Feuerwehrchef des Bezirks Miami-Dade, Raide Jadallah, mitteilte. Damit stieg die Zahl der Toten auf 28.

117 Personen wurden noch vermisst. Die Behörden räumten ein, es gebe kaum noch Chancen, Überlebende des Unglücks in Surfside zu finden. «Wir wissen, dass es mit jedem vorbeigehenden Tag schwieriger wird, ein Wunder zu erleben», sagte die Feuerwehrfrau Maggie Castro.

Bewohner durften nicht mehr in ihre Wohnungen

Jadallah sagte, die Rettungskräfte hätten sich auf ein Treppenhaus konzentriert. Schlechtes Wetter halte die Sucharbeiten auf. In der Gegend des Unglücksorts gab es Gewitter. Wegen Blitzschlägen hätten die Rettungskräfte vorübergehend stoppen müssen, was diese verärgert habe, teilte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, mit.

Jadallah sagte, die Rettungskräfte hätten unter den Trümmern kaum Lücken gefunden. Der Rest des Apartmentgebäudes wurde abgerissen, weil befürchtet wurde, dass es einstürzen könnte.

Bewohner des Apartmentgebäudes hatten darum gebeten, dass sie nochmal in ihre Wohnungen können, bevor es abgerissen wurde. Sie durften das aber nicht. Die Behörden teilten mit, sie hätten nach drei letzten Untersuchungen keine Spuren von Haustieren dort gefunden.

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(DPA/chk)

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