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Tropensturm fordert 350 Tote

Bei einem schweren Tropensturm auf den Philippinen sind nach Behördenangaben fast 350 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 150 Menschen galten am Dienstag als vermisst.

Die meisten Opfer gab es laut Sozialministerium in der Provinz Quezon, rund 70 Kilometer östlich von Manila. Strassen seien von Erdrutschen blockiert oder überflutet, so dass es für Rettungskräfte schwierig sei, in die betroffenen Gebiete vorzudringen.

Sozialministerin Corazon Soliman sagte am Dienstag, allein in Quezon seien 316 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Opfer waren nach Angaben des Zivilschutzes in den Provinz Aurora, Rizal, Bulacan sowie in einem Vorort von Manila zu beklagen.

Bereits in der vergangenen Woche kosteten zwei Tropenstürme auf den Philippinen mindestens 87 Menschen das Leben, 80 weitere wurden noch vermisst. Meteorologen warnen schon vor einem neuen Taifun, der die Inselgruppe noch in dieser Woche heimsuchen könnte.

(sda)

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