Aktualisiert

Warm und sonnigTrotz Dauerregen – dieser Frühling war spitze

Rund ein Grad wärmer als üblich war der diesjährige Frühling. Nun steht der Sommer in den Startlöchern, sagen Meteorologen voraus.

Hohe Pegel: Schwäne anfangs Mai auf dem Bielersee.

Hohe Pegel: Schwäne anfangs Mai auf dem Bielersee.

Der Frühling 2015, der meteorologisch am Sonntag endet, war warm und sonnig. Besonders der März und der April zeigten sich von ihrer schönen Seite, der Mai von seiner extremen: Starker Regen wechselte sich mit Hitze und Temperaturstürzen ab.

Rund ein Grad wärmer als üblich war der diesjährige Frühling. Dies teilte MeteoSchweiz am Freitag mit. Alle drei Frühlingsmonate waren überdurchschnittlich warm: Der März lag 1,2 Grad über der Norm, der April 1,4 und der Mai 0,7 Grad.

Sonne schien diesen Frühling häufiger

Auch die Sonne schien häufiger als in anderen Jahren: Besonders im April, auf der Alpennordseite auch im März. Im Mai hingegen blieb die Sonnenscheindauer in den meisten Regionen unter dem Durchschnitt.

Der Mai zeigte sich als Monat der Extreme: Zu Monatsbeginn fiel an manchen Orten so viel Regen wie sonst im ganzen Mai. Überschwemmungen und Erdrutsche waren die Folge. Und auch an späteren Maitagen regnete es kräftig. An manchen Orten wurden Rekord-Regensummen gemessen: In Sitten VS beispielsweise war es der nasseste Mai seit über 150 Jahren.

Mehrere Hitzetage

Dazwischen wurden jedoch auch Hitzetage verzeichnet. Am 12. und 13. Mai beispielsweise stiegen die Tageshöchstwerte im Flachland der Alpennordseite und im Wallis auf 27 bis 30 Grad.

Doch dann kam der Temperatursturz: Am 15. Mai - dem Tag der kalten Sophie - schneite es an den Voralpen stellenweise bis auf 550 Meter hinunter, wie SRF Meteo mitteilte.

Laut SRF Meteo könnte nun der Sommer kommen: Nach gewissen Wettermodellen spalte sich ein Teil des Azorenhochs ab und komme Mitte nächster Woche genau über dem Alpenraum zu liegen. Dies könnte die erste richtige Sommerphase in diesem Jahr bringen. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.