Stabile Tendenz: Trotz Krise kaum mehr Pleiten

Aktualisiert

Stabile TendenzTrotz Krise kaum mehr Pleiten

Die Wirtschaftskrise führte im 2008 nicht zu einer Zunahme der Betreibungen und Konkurse. Die Zahl der Konkurseröffnungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 29 auf 10 741 Fälle (+0,27 Prozent).

Die Liquidationsverfahren nahmen sogar leicht um 1,9 Prozent auf 10 741 ab, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte. Die Ergebnisse bestätigten die stabile Tendenz, die sie in den vergangenen vier Jahren beobachtet habe. Auch die Zahl der Betreibungen nahm nur leicht um 1,18 Prozent auf 2,5 Millionen Zahlungsbefehle zu.

Fast die Hälfte (48 Prozent) aller Konkurseröffnungen in der Schweiz fiel auf die vier Kantone Waadt (1462), Zürich (1450), Bern (1154) und Genf (1055).

Zudem gingen die aus den Konkursverfahren entstandenen Verluste deutlich zurück. 2007 beliefen sich diese noch auf 3,36 Mrd. Franken, 2008 waren es mit 2,55 Mrd. Franken fast ein Viertel weniger (-24 Prozent). Dies sei das tiefste Ergebnis seit zehn Jahren, schreibt das BFS. (sda)

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