Trotz Kritik: www.ch.ch bleibt
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Trotz Kritik: www.ch.ch bleibt

Die gemeinsame Einstiegsseite von Bund, Kantonen und Gemeinden soll unter dem Namen «Das Schweizer Portal» auch nach 2006 weitergeführt werden. Der Bundesrat hat sich hinter das Projekt gestellt.

Die Bundeskanzlei erhielt den Auftrag, mit den Kantonen eine neue Vereinbarung für die Zusammenarbeit über mindestens vier Jahre (2007-2010) abzuschliessen. Gleichzeitig hat der Bundesrat vom Bericht der Bundeskanzlei zur Zukunft von www.ch.ch und dem Ausbau des inhaltlichen und technischen Angebots Kenntnis genommen.

Eine Betriebseinstellung lehnte der Bundesrat ab. Wohl würden Kosten eingespart. Doch gleichzeitig müssten neue Projekte für einen bürgernahen elektronischen Zugang zu allen Informationen und Dienstleistungen der Schweizer Behörden erarbeitet werden. Zudem gingen Know-How und Investitionen von 25 Millionen verloren.

Die bestehende Vereinbarung, die 23 der 26 Kantone Ende 2004 unterzeichnet haben, ist auf Ende 2006 befristet. Die Kantone Zürich, Luzern und Solothurn, welche die Vereinbarung ablehnten, sind nun laut Bundeskanzlei mit der jetzigen Entwicklung zufrieden. Sie beteiligten sich aktiv an der Weiterentwicklung des Projektes.

Dank der strategischen Neuausrichtung von www.ch.ch und der Nutzung von Synergien mit www.admin.ch, dem Internetportal der Bundesverwaltung, konnten die budgetierten Betriebskosten 2005 von 2,4 Millionen halbiert werden. Die Bundeskanzlei erwartet, das die Kosten im laufenden Jahr weiter sinken werden. (sda)

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