Aktualisiert 05.05.2015 12:33

VBLTrotz weniger Fahrgästen gutes Ergebnis

Die Fahrgäste der VBL haben 2014 zusammen eine etwas kürzere Gesamtstrecke zurückgelegt als im Vorjahr. Der Umsatz ist im letzten Jahr trotzdem gestiegen.

von
as
Der neue 1er Bus wurde 2014 erfolgreich eingeführt.

Der neue 1er Bus wurde 2014 erfolgreich eingeführt.

Insgesamt 46,2 Millionen Passagiere beförderten die Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) im Jahr 2014. Dies sind rund 1,7 Millionen weniger als im Vorjahr. Grund für den Rückgang seien vor allem die neuen direkten Busverbindungen: Weil die Passagiere auf bestimmten Linien nicht mehr umsteigen müssen, werden sie nicht mehr doppelt gezählt. Kunden habe das Unternehmen insgesamt jedoch keine verloren, wie die VBL am am Dienstag bekanntgaben. Zu den erwähnten direkten Busverbindungen gehören unter anderem die Reise von der Klinik St. Anna zum Südpol und die Verlängerung der Trolleybuslinie 6 ins Büttenenquartier.

Mehr Umsatz dank Carreisen und Bahnersatz

Der Umsatz der VBL stieg erneut an, nämlich um 4,8 Mio. auf total 83,9 Mio. Franken. Vor allem der Ertrag im Nebengeschäft mit Carreisen, Bahnersatzangeboten oder der Fahrschule legte kräftig zu. Dieser wuchs von 10,7 auf 13,7 Mio. Franken. Der Konzerngewinn bleibt bei 1,1 Mio. Franken stabil.

Die öffentliche Subvention pro Passagier stieg von 49 auf 52 Rappen leicht an. Gründe waren laut VBL eine Ausweitung des Angebots – so wurde 2014 etwa der neue 1er-Bus eingeführt – sowie rückläufige Passagierzahlen wegen der neuen Linienführungen.

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