Verwechslungsgefahr: Trüffelpasta in Venedig – russische Oligarchen-Tochter protzt mit Luxus-Ferien

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VerwechslungsgefahrTrüffelpasta in Venedig – russische Oligarchen-Tochter protzt mit Luxus-Ferien

Der russische Politiker Wladimir Plotnikow geniesst mit seiner Tochter Sonja eine Europareise. Allerdings handelt es sich nicht um den gleichnamigen Duma-Abgeordneten, der mit Sanktionen belegt ist.

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Die russische Influencerin zeigt ihre Sommerferien auf Instagram. 

Die russische Influencerin zeigt ihre Sommerferien auf Instagram. 

Instagram soniaplotnikova
Die russische Oligarchentochter geniesst ihre Ferien in Venedig. Ihr Vater ein Politiker, aber kein Vertrauter Putins.

Die russische Oligarchentochter geniesst ihre Ferien in Venedig. Ihr Vater ein Politiker, aber kein Vertrauter Putins.

Instagram soniaplotnikova
Sie geniesst mit ihrem Vater den Luxus.

Sie geniesst mit ihrem Vater den Luxus.

Instagram soniaplotnikova

Darum gehts

  • Die russische Influencerin zeigt ihre Sommerferien auf Instagram. 

  • Sie geniesst mit ihrem Vater Luxus-Ferien. 

  • Auf Social Media hagelt es Kritik. 

  • Doch die ist unbegründet, wie sich später zeigt. 

Das Instagram-Profil von Sonja Plotnikowa zeigt ein Leben in Saus und Braus: Die russische Oligarchen-Tochter zeigt, wie sie in Venedig Trüffelpasta schlemmt. In Wien posiert sie in einer Pferdekutsche mit einer Christian-Dior-Tasche. Mit dabei ist ihr Papi, Wladimir Plotnikow. Allerdings nicht jener Wladimir Plotnikow, der Duma-Abgeordneter ist und als Vertrauter Wladimir Putins gilt, sondern jener Wladimir Plotnikow, der im Stadtparlament der russischen Stadt Perm sitzt. Beide teilen sich nicht nur den Namen, sondern sehen sich auch sehr ähnlich. 

Der russische Duma-Abgeordnete steht seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auf der Sanktionen-Liste der EU. Nicht aber der Stadt-Politiker aus Perm, der mit seiner Tochter die Sommerferien in vollen Zügen geniesst. In Kroatien steigen die beiden im Kempinski-Hotel Adriatic auf der Halbinsel Istrien ab. «Mit Blick auf Italien und Slowenien», schreibt Sonja Plotnikowa ihren 126’000 Followern und Followerinnen.

Dass es sich nicht um den Moskauer Plotnikow, sondern um den Permer Plotnikow handelte, blieb zunächst unbemerkt (auch von 20 Minuten). Und so wurden die Plotnikows auf Social Media heftig kritisiert. «Geh und besuche Butscha», schreibt jemand in Anspielung auf das Massaker im Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew. «Ich hoffe, deine nächste Station in Europa, wird Den Haag sein», schreibt eine Userin. Zu einem Foto von Plotnikowa, wo sie vor einem Louis-Vuitton-Geschäft posiert, schreibt eine Frau: «Finanziert mit Blut von Kindern aus der Ukraine.» Und ein weiterer User meint: «Verlasse mein Land.» Die Oligarchen-Tochter hält in einem Post dagegen: «Stolz, russisch zu sein.»

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(lea/roy)

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