16.06.2019 04:49

«Hochverrat»

Trump attackiert die «New York Times»

Auf Twitter hat sich der US-Präsident zuerst über die Zeitung aus New York beschwert und dann die Medien als «Feinde des Volkes» bezeichnet.

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Donald Trump holt erneut zum Rundumschlag gegen die Medien aus: Der Präsident vor dem Weissen Haus. (14. Juni 2019)

Donald Trump holt erneut zum Rundumschlag gegen die Medien aus: Der Präsident vor dem Weissen Haus. (14. Juni 2019)

AFP/Saul Loeb
Zielscheibe war zuerst die «New York Times».

Zielscheibe war zuerst die «New York Times».

AFP/Angela Weiss
In einem ersten Tweet beklagte er sich über die Zeitung aus New York.

In einem ersten Tweet beklagte er sich über die Zeitung aus New York.

Screenshot Twitter.com/realDonaldTrump

Trump attackiert «New York Times» - Wirft Blatt Hochverrat vor

US-Präsident Donald Trump hat die «New York Times» wegen eines Artikels über amerikanische Cyber-Übergriffe gegen Russland scharf attackiert. Er warf dem Blatt in einem Tweet in der Nacht zum Sonntag einen «virtuellen Akt des Hochverrats» vor.

Die Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die USA begonnen hätten, «digitale Eingriffe in das russische Stromnetz als Warnung an Präsident Wladimir Putin» vorzunehmen. Unter Berufung auf namentlich nicht genannte Regierungsbeamte hiess es, damit demonstriere die US-Regierung einen aggressiveren Einsatz von Cyber-Werkzeug. Unter anderem werde damit auf Berichte über russische Desinformationskampagnen und auch Hacker-Angriffe reagiert.

«Ob sie es glauben, die scheiternde New York Times hat gerade eine Story gebracht, dass die Vereinigten Staaten ihre Cyber-Attacken gegen Russland erheblich verstärken», twitterte Trump. «Das ist ein virtueller Akt des Hochverrats einer einst grossen Zeitung, die wohl verzweifelt auf eine grosse Geschichte aus ist, irgendeine Geschichte, auch wenn sie schlecht für unser Land ist...»

Trump nahm dies zum Anlass, in einem zweiten Tweet gegen «unsere korrupten Medien heutzutage» zu wettern. «Sie tun oder schreiben was auch immer, ohne den geringsten Gedanken an Konsequenzen!», schrieb der US-Präsident. «Dies sind echte Feiglinge und zweifelsohne die Feinde des Volks!» (sda)

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