Aktualisiert 03.06.2019 08:57

«Nasty»

Trump bestreitet, Harrys Frau beleidigt zu haben

US-Präsident Donald Trump hat laut eigener Aussage Meghan Markle nie «fies» genannt. Dumm nur, dass es eine Tonaufnahme gibt.

von
chk
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Hatte früher selbst nicht nur schmeichelnde Worte für US-Präsident Donald Trump: Herzogin Meghan. (Archivbild)

Hatte früher selbst nicht nur schmeichelnde Worte für US-Präsident Donald Trump: Herzogin Meghan. (Archivbild)

Keystone/AP/Hannah McKay
Will Meghan Markle nicht als «fies» bezeichnet haben: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)

Will Meghan Markle nicht als «fies» bezeichnet haben: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)

Keystone/AP/Sarah Silbiger
Herzogin Meghan ist offiziell noch in der Babypause und wird deshalb vermutlich nicht auf Trump treffen.

Herzogin Meghan ist offiziell noch in der Babypause und wird deshalb vermutlich nicht auf Trump treffen.

Domic Lipinski / pa

Kurz vor seinem Grossbritannien-Besuch hat US-Präsident Donald Trump eine abfällige Äusserung über Prinz Harrys Ehefrau Meghan bestritten – obwohl sie auf einem Mitschnitt zu hören ist. «Ich habe Meghan Markle niemals fies genannt», schrieb Trump am Sonntag im Internet-Kurzbotschaftendienst Twitter.«Das wurde von den Fake-News-Medien erfunden, und sie sind auf frischer Tat ertappt worden.»

Trump forderte eine Entschuldigung von den US-Medien – dumm nur, dass seine Äusserung über die Herzogin von Sussex auf einem Mitschnitt der britischen Zeitung «The Sun» zu hören ist. Den Video-Mitschnitt des Interviews hatte auch Trumps Wahlkampfteam bereits am Samstag auf ihrem offiziellen Twitter-Konto verlinkt.

Markle nannte Trump «frauenfeindlich»

Zur Kritik der aus den USA stammenden Meghan Markle an Trump während seines Präsidentschaftswahlkampfs 2016 sagte der Präsident in dem Interview: «Was soll ich sagen? Ich wusste nicht, dass sie fies ist.» Dennoch glaube er, dass sie als Prinzessin «hervorragend» sei.

Markle hatte damals gesagt, sollte Trump Präsident werden, werde sie nach Kanada auswandern. Zudem nannte die damalige Schauspielerin Trump «frauenfeindlich» und «spaltend». Ein Treffen zwischen Markle und Trump ist während seines dreitägigen Staatsbesuchs in Grossbritannien nicht geplant – offiziell ist die Herzogin noch im Mutterschutz. (chk/afp)

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