Aktualisiert 03.02.2020 16:03

Knapp daneben ist auch vorbei

Trump gratuliert falschem Staat zum Superbowl-Sieg

Die Kansas City Chiefs gewannen die Superbowl gegen die San Francisco 49ers. Donald Trump schickte seine Glückwünsche nur nicht an die richtige Adresse.

von
dmo

Damien Williams war mit seinen beiden Touchdowns Matchwinner für die Kansas City Chiefs gegen die San Francisco 49ers im 54. Superbowl (31:20). Die Glückwünsche flogen den Siegern von allen Seiten zu, auch vom mächtigsten Mann der Welt. US-Präsident Donald Trump gratulierte auf Twitter den Kansas City Chiefs für «ein grossartiges Spiel und ein fantastisches Comeback». Nur unterlief Trump in einer ersten Fassung ein Fauxpas.

Denn obwohl die Chiefs «Kansas» im Namen tragen, kommen sie nicht aus dem US-Bundesstaat Kansas, sondern aus Kansas City, im Bundesstaat Missouri, der gleich daneben liegt. Dem Präsidenten schien dies nicht bewusst zu sein und so schrieb er weiter: «Ihr repräsentiert den grossartigen Staat Kansas und auch die ganzen USA. Das Land ist stolz auf euch.»

Ein Seitenhieb von CNN

Diese Steilvorlage liess sich CNN-Reporter Gregory Krieg nicht nehmen und kommentierte den Tweet mit den Worten: «Morgen wird Trump im Oval Office sicher eine Karte zeigen, auf der Kansas City dann tatsächlich in Kansas liegt.»

In einer zweiten Fassung korrigierte der US-Präsident seinen Tweet dann und gratulierte nun dem Staat Missouri.

Bereits Ende 2019 unterlief Trump ein ähnliches Missgeschick. Damals sagte er in einer Rede, dass man eine Mauer in Colorado bauen werde. Nur grenzt der Bundesstaat gar nicht an Mexiko. CNN-Moderator Don Lemon konnte sich damals vor Lachen kaum mehr halten.

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