E-Mail-Affäre: Trump nimmt seine Tochter in Schutz
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E-Mail-AffäreTrump nimmt seine Tochter in Schutz

Die Präsidententochter versendete zahlreiche E-Mails von ihrem privaten Account, was nun zu einer parlamentarischen Untersuchung führt. Rückendeckung bekommt sie von ihrem Vater.

von
roy
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Die E-Mail-Affäre um Ivanka Trump soll untersucht werden, um künftig solche Regelverstösse zu verhindern: Die Präsidententochter hört ihrem Vater bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern im Weissen Haus zu. (20. Juni 2018)

Die E-Mail-Affäre um Ivanka Trump soll untersucht werden, um künftig solche Regelverstösse zu verhindern: Die Präsidententochter hört ihrem Vater bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern im Weissen Haus zu. (20. Juni 2018)

AFP/Mandel Ngan
Präsident Trump wies jegliche Ähnlichkeit zwischen der E-Mail-Praxis seiner Tochter und den Regelverstössen Hillary Clintons zurück: Trumps Beraterin und Tochter hält in Granite City, Illinois, eine Rede. (26. Juli 2018)

Präsident Trump wies jegliche Ähnlichkeit zwischen der E-Mail-Praxis seiner Tochter und den Regelverstössen Hillary Clintons zurück: Trumps Beraterin und Tochter hält in Granite City, Illinois, eine Rede. (26. Juli 2018)

AFP/Saul Loeb
Apropos privat: Hier wohnen seit Anfang Jahr Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

Apropos privat: Hier wohnen seit Anfang Jahr Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner.

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Auf US-Präsidententochter Ivanka Trump kommt wohl eine umfassende parlamentarische Untersuchung ihrer Nutzung eines privaten E-Mail-Kontos für dienstliche Kommunikation zu. Der voraussichtliche künftige Vorsitzende des Ausschusses im Repräsentantenhaus zur Kontrolle der Regierung, Elijah Cummings von den oppositionellen Demokraten, kündigte am Dienstag eine solche Untersuchung an.

Zuvor war bekannt geworden, dass die Trump-Tochter vorschriftswidrig zahlreiche E-Mails zu Regierungsangelegenheiten von dem Privatkonto verschickt hatte.

Donald Trump wehrt sich

Die Enthüllung ist für Ivanka Trump und ihren Vater insofern besonders heikel, als Donald Trump im Wahlkampf 2016 seine Rivalin Hillary Clinton vehement wegen der Nutzung privater E-Mail-Server während ihrer Amtszeit als Aussenministerin attackiert hatte. Die E-Mail-Affäre war eines der Leitthemen seiner Kampagne - und einer der Gründe, warum er für die Kontrahentin die Schmähbezeichnung «Betrügerische Hillary» erfand.

Jegliche Ähnlichkeit zwischen der E-Mail-Praxis seiner Tochter und den Regelverstössen Clintons wies der Präsidenten gleichwohl energisch zurück: Die Informationen in den betreffenden E-Mails seiner Tochter seien nicht als vertraulich eingestuft gewesen, auch habe sie nichts «versteckt» und keine E-Mails «gelöscht».

Kein «Spektakel» wie bei Clinton

Der Ausschuss für Regierungskontrolle war bereits im vergangenen Jahr der Verwendung von privaten E-Mail-Konten für dienstliche Zwecke durch Mitarbeiter des Weissen Hauses nachgegangen. Damals habe das Gremium aber vom Präsidialamt nicht die angeforderten Informationen erhalten, monierte Cummings. Deshalb solle die Untersuchung zur E-Mail-Handhabung durch Ivanka Trump, ihren Ehemann Jared Kushner und andere Mitarbeiter neu aufgenommen werden.

Der demokratische Abgeordnete kündigte an, dass es dabei darum gehen solle, solche Regelverstösse künftig zu verhindern. Er wolle den Fall von Ivanka Trump nicht zu einem «Spektakel» machen, wie dies die Republikaner mit Hillary Clinton getan hätten. Nachdem die Demokraten bei den Kongresswahlen am 6. November die Mehrheit im Repräsentantenhaus errungen hatten, werden sie im Januar die Vorsitzendenposten in den Ausschüssen übernehmen.

Der Skandal um Ivanka im Video. (AP)

Skandal um Ivanka

Ivanka Trump hat jetzt ihre eigene E-Mail-Affäre. Sie soll dienstliche E-Mails über ihren privaten Account gesendet haben.

(roy/afp)

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