Aktualisiert 02.12.2018 18:19

«Kommen gut miteinander aus»Trump will Kim im Januar oder Februar treffen

Im Januar oder Februar könnte ein neues Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber stattfinden. Das sagte der US-Präsident nach dem G20-Gipfel.

von
kat
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Nach dem G20-Gipfel kündigte US-Präsident Trump an, dass sein nächstes Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un schon im Januar oder Februar stattfinden könnte. (Archivbild)

Nach dem G20-Gipfel kündigte US-Präsident Trump an, dass sein nächstes Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un schon im Januar oder Februar stattfinden könnte. (Archivbild)

AFP/Saul Loeb
Wollen «etwas Gutes für China und die Vereinigten Staaten»: Xi Jinping und Donald Trump während des Arbeitsessens nach dem G-20-Gipfel in Buenos Aires. (1. Dezember 2018)

Wollen «etwas Gutes für China und die Vereinigten Staaten»: Xi Jinping und Donald Trump während des Arbeitsessens nach dem G-20-Gipfel in Buenos Aires. (1. Dezember 2018)

Keystone/AP/Pablo Martinez Monsivais
Die USA scheren in der Klimapolitik aus dem Kreis der G20-Staaten aus: Präsident Trump hört sich Fragen der G20-Mitgliedern an. (1. Dezember 2018)

Die USA scheren in der Klimapolitik aus dem Kreis der G20-Staaten aus: Präsident Trump hört sich Fragen der G20-Mitgliedern an. (1. Dezember 2018)

AP/Pablo Martinez Monsivais

Trotz mangelnden Fortschritten bei der atomaren Abrüstung in Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump einen neuen Gipfel mit Machthaber Kim Jong Un Anfang nächsten Jahres in Aussicht gestellt.

Ein solches Treffen könne voraussichtlich im Januar oder Februar stattfinden, sagte Trump in der Nacht zu Sonntag auf dem Rückflug vom G20-Gipfel in Buenos Aires vor Journalisten. Ein Ort dafür sei noch nicht festgelegt worden. Drei Orte stünden zur Diskussion. Trump sagte mit Blick auf Kim: «Wir kommen sehr gut miteinander aus. Wir haben eine gute Beziehung.»

Geheime Standorte

Die «New York Times» hatte im vergangenen Monat berichtet, Nordkorea treibe sein Atomwaffenprogramm ungeachtet der Abrüstungsgespräche mit den USA voran.

Das Blatt berief sich dabei auf eine Untersuchung des US-Think-Tanks CSIS (Zentrum für strategische und internationale Studien).

Demnach sollen Satellitenbilder belegen, dass die nordkoreanische Führung an mehr als einem Dutzend verborgenen Standorten an dem Ausbau seines Atomwaffen- und Raketenarsenals arbeite. Nordkorea habe dies nicht offengelegt und täusche die amerikanischen Verhandlungspartner, hiess es.

Kim hat Wille zum Abrüsten bekundigt

US-Präsident Trump spricht regelmässig von grossen Fortschritten bei den Gesprächen mit Nordkorea. Im Juni hatte er sich in Singapur zu einem historischen Gipfel mit Kim getroffen.

Dieser hatte dort seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekundet. Kim hat bisher aber keine konkreten Zusagen gemacht, wann und wie sein bestehendes Atomwaffen- und Raketenarsenal abgebaut werden sollen. (kat/sda)

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