Aktualisiert 29.06.2019 05:19

An innerkoreanischer GrenzeTrump will Kim treffen – nur um «Hallo» zu sagen

US-Präsident Donald Trump will vom G-20-Gipfel in Osaka direkt nach Südkorea reisen, um Kim Jong-un die Hand zu schütteln – wie er auf Twitter schreibt.

von
scl
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Hier schütteln sich Donald Trump und Kom Jong-un die Hände.

Hier schütteln sich Donald Trump und Kom Jong-un die Hände.

Susan Walsh
Anschliessend trat Trump über die Grenze und ging ein paar Schritte in Nordkorea.

Anschliessend trat Trump über die Grenze und ging ein paar Schritte in Nordkorea.

AFP/Brendan Smialowski
Als erster Präsident in der Geschichte der USA hat Donald Trump nordkoreanischen Boden betreten.

Als erster Präsident in der Geschichte der USA hat Donald Trump nordkoreanischen Boden betreten.

AFP/Brendan Smialowski

US-Präsident Donald Trump will den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un an der demilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea treffen. Er werde vom G-20-Gipfel in Osaka direkt nach Südkorea reisen, twitterte Trump in der Nacht auf Samstag. Während er schon mal dort sei, würde er gerne auch Kim an der innerkoreanischen Grenze treffen, einfach, um ihm die Hand zu schütteln und «Hallo» zu sagen, schrieb Trump weiter.

Er werde den G-20-Gipfel in Osaka gemeinsam mit Südkoreas Präsident Moon Jae-In in Richtung Seoul verlassen, schrieb Trump auf Twitter. Bereits am Sonntag könne er dann mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un zusammenkommen. «Wenn er da ist, sehen wir uns für zwei Minuten», betonte Trump.

Der US-Präsident verteidigte erneut sein «gutes Verhältnis» zu dem Machthaber Nordkoreas, dem Brutalität gegen sein Volk vorgeworfen wird. «Es ist eine gute Sache, miteinander auszukommen», sagte Trump kurz nach seinen Tweets. Es hätte mit Sicherheit Krieg gegeben, falls nicht er als US-Präsident die Initiative ergriffen und Gespräche in Gang gebracht hätte, betonte Trump.

Bei einem historischen ersten Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim im Juni 2018 in Singapur hatte Nordkorea grundsätzlich einer Denuklearisierung zugestimmt. Konkrete Schritte wurden damals aber nicht vereinbart. Seit einem zweiten Gipfel in Hanoi im Februar herrscht in den Atomgesprächen zwischen Washington und Pyongyang Stillstand. (scl/sda)

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