Aktualisiert 18.06.2019 11:16

«Kampf gegen illegale Einwanderung»

Trump will Millionen von Ausländern ausweisen

Auf Twitter kündigt Donald Trump die Massenausweisung von «illegalen Ausländern» an. Die Einwanderungsbehörde soll bereits nächste Woche damit beginnen.

von
mon
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Auf Twitter hat US-Präsident Donald Trump die Massenausweisung von illegalen Einwanderern angekündigt.

Auf Twitter hat US-Präsident Donald Trump die Massenausweisung von illegalen Einwanderern angekündigt.

AP/Alex Brandon
Am Montag schrieb Trump, dass die Einwanderungsbehörde ICE in der kommenden Woche damit beginnen werde, «Millionen von illegalen Ausländern», die unerlaubterweise ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden haben, zurückzubringen.

Am Montag schrieb Trump, dass die Einwanderungsbehörde ICE in der kommenden Woche damit beginnen werde, «Millionen von illegalen Ausländern», die unerlaubterweise ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden haben, zurückzubringen.

AFP/Saul Loeb
«Sie werden so schnell zurückgeschickt, wie sie gekommen sind», heisst es in dem Tweet weiter.

«Sie werden so schnell zurückgeschickt, wie sie gekommen sind», heisst es in dem Tweet weiter.

Sarah Silbiger / Pool

US-Präsident Donald Trump hat die Massenausweisung von illegalen Einwanderern angekündigt. Auf Twitter schrieb Trump am Montag, dass die Einwanderungsbehörde ICE in der kommenden Woche damit beginnen werde, «Millionen von illegalen Ausländern, die unerlaubterweise ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden haben, zurückzubringen. «Sie werden so schnell zurückgeschickt, wie sie gekommen sind», heisst es in dem Tweet.

Trump erklärte zudem, dass Guatemala kurz vor der Unterzeichnung einer sogenannten Drittstaatenregelung stehe. «Guatemala macht sich bereit, eine Drittstaatenvereinbarung zu unterschreiben.» Danach müssten Flüchtlinge bei der Einreise nach Guatemala dort Asyl beantragen und nicht in den USA.

Kampf gegen «illegale Einwanderung»

Trump hat den Kampf gegen die illegale Einwanderung zu einem seiner Hauptanliegen gemacht. In den vergangenen Monaten hatte die Zahl der illegal über die US-Südgrenze gelangenden Menschen stark zugenommen.

Dabei handelt es sich meist um Migranten aus El Salvador, Guatemala und Honduras, die vor Armut und Gewalt in ihren Ländern flüchten. Die meisten beantragen nach Überqueren der US-Grenze Asyl.

Mexiko hatte sich in einem Anfang Juni unterzeichneten Migrationsabkommen mit dem USA verpflichtet, im Kampf gegen die illegale Einwanderung 6000 Nationalgardisten an seiner Südgrenze einzusetzen. Mit seinen Zusagen in der Einwanderungspolitik wehrte Mexiko Strafzölle ab, die Trump für den Fall mangelnden Entgegenkommens angedroht hatte. Die Einigung zielt darauf ab, die Zahl der auf dem Weg über Mexiko in die USA gelangenden Zentralamerikaner zu verringern.

(mon/afp)

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