Einwanderung: Trumps Sohn vergleicht Flüchtlinge mit Bonbons
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EinwanderungTrumps Sohn vergleicht Flüchtlinge mit Bonbons

Der Sohn von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump löst mit einem Tweet eine Welle der Empörung aus.

von
ij
Provozierte mit einer Aussage zur Flüchtlingspolitik: Donald Trump Jr. am Parteikongress in Cleveland. (19. Juli 2016)

Provozierte mit einer Aussage zur Flüchtlingspolitik: Donald Trump Jr. am Parteikongress in Cleveland. (19. Juli 2016)

Keystone/AP Photo / J. Scott Applewhite

Um Wählern die Einwanderungspolitik seines Vaters näherzubringen, postete Donald Trump Jr. auf Twitter ein Foto einer Schüssel bunter Dragees, das mit einer Warnung versehen ist: «Wenn ich eine Schale Skittles hätte und dir sagen würde, dass dich drei davon töten würden, würdest du dann eine Handvoll nehmen?», war in dem Post zu lesen.

«Das ist unser Problem mit syrischen Flüchtlingen», hiess es weiter. Trump Jr. selbst schrieb dazu: «Dieses Bild sagt alles. Lasst uns die politisch korrekte Agenda beenden, die Amerika nicht an erste Stelle setzt.» Wütende Reaktionen waren die Folge.

Trump am Uno-Flüchtlingsgipfel

Trump senior ist dafür, die Einwanderung in die USA vehement einzuschränken. Seiner demokratischen Rivalin Hillary Clinton wirft er vor, Zehntausende weitere Flüchtlinge ins Land holen zu wollen.

Der Tweet kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Staats- und Regierungschefs sowie Aussenminister aus aller Welt im UN-Hauptsitz in New York ein Dokument für eine humanere und koordinierte Reaktion auf die aktuelle Flüchtlingskrise verabschiedet haben. Clinton und Trump stellten sich am Montag am Rande der Versammlung möglichen künftigen internationalen Partnern vor. (ij/sda)

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