Aktualisiert 20.10.2011 14:38

Klage der Ex-MitarbeiterTschagajew taucht nicht vor Gericht auf

Einige Mitglieder der ehemaligen Xamax-Führungsetage wurden heute vom Zivilgericht in Neuenburg angehört. Sie fordern Lohnfortzahlungen bis zu ihrem Vertragsende.

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pre
Der ehemalige Sportchef Paolo Urfer (l.) betritt das Zivilgericht von Neuenburg. Dahinter folgt der Stellverterter von Bulat Tschagajews Anwalt. (Bild: Keystone)

Der ehemalige Sportchef Paolo Urfer (l.) betritt das Zivilgericht von Neuenburg. Dahinter folgt der Stellverterter von Bulat Tschagajews Anwalt. (Bild: Keystone)

Für Bulat Tschagajew wird es immer ungemütlicher. Die von ihm entlassenen ehemaligen Xamax-Mitarbeiter haben den Klub-Besitzer eingeklagt und fordern insgesamt 6,5 Millionen Franken vom Tschetschenen. Am Donnerstagmorgen mussten sie zum ersten Mal vor dem Zivilgericht von Neuenburg antraben.

Tschagajew selbst erschien wie erwartet nicht im Gerichtssaal. Er liess sich durch den Vertreter seines Anwalts vertreten. Die ehemaligen Administrations-Mitarbeiter Paolo Urfer (Sportchef), Philippe Salvi (Geschäftsführer), Alexandre Rey (Marketing-Chef) und Adrian Ursea (Nachwuchschef) war hingegen vor Ort und wurden angehört. Ein Urteil wird frühestens in drei Monaten erwartet.

Alle Kläger fordern vor Gericht Lohnfortzahlungen bis zu ihrem Vertragsende ein - was beispielsweise im Fall von Paolo Urfer für Xamax teuer werden könnte. Denn der Ex-Sportchef war bis 2014 angestellt. Die Entlassenen haben im Übrigen bereits eine Betreibung an die Xamax AG geschickt und gehören damit zu den 25 Gläubigern, bei denen der Verein in der Kreide steht.

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