Bruchstücke ausgestellt: Tscheljabinsk-Meteorit ist jetzt in Winterthur
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Bruchstücke ausgestelltTscheljabinsk-Meteorit ist jetzt in Winterthur

13'000 Tonnen wog der Meteorit, der vor einem Jahr in der russischen Stadt Tscheljabinsk einschlug. Jetzt sind in Winterthur Bruchstücke davon ausgestellt.

Teile des Meteoriten, der am 15. Februar 2013 im russischen Tscheljabinsk niedergegangen ist, können Interessierte seit vergangenen Samstag im Naturmuseum Winterthur besichtigen. Die Ausstellung dauert ein Jahr, allenfalls länger, wie Sandra Scherrer vom Museum am Montag auf Anfrage sagte.

Der Niedergang des 13'000-Tonnen-Meteoriten vor genau einem Jahr war auf breites Interesse gestossen. Millionenfach wurden Fotos geknipst und Videofilme gedreht. Medien berichteten über eine gigantische Feuerkugel und einen markanten Staubschweif.

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In einem rund 50 Kilometer langen Streugebiet wurden Hunderte von Bruchstücken aufgesammelt, wie es in einer Mitteilung des Museums heisst. Das grösste wiege mehr als 600 Kilogramm. Dank dem Engagement des Winterthurer Unternehmensberaters, Physikers und Meteoriten-Enthusiasten Rico Mettler sind nun Einzelstücke im Naturmuseum zu sehen. (sda)

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