Tsunami: 39 Schweizer Opfer identifiziert
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Tsunami: 39 Schweizer Opfer identifiziert

Zehn Wochen nach der Tsunami-Katastrophe im Indischen Ozean hat sich die Zahl der identifizierten Opfer mit Schweizer Pass oder Wohnort auf 39 erhöht.

27 Opfer konnten inzwischen formell identifiziert werden, wie Botschafter Peter Sutter, Leiter der Abteilung Schweizer im Ausland im EDA, am Dienstag vor den Medien sagte. Die übrigen zwölf Leichen seien bereits in der ersten Phase kurz nach der Flutwelle repatriiert worden. Laut Arnold Bolliger, Vizedirektor im Bundesamt für Polizei, werden daneben noch 99 Schweizer vermisst, wobei es aber in zwölf Fällen noch immer keine genaueren Hinweise gibt. Bolliger rechnete damit, dass in den nächsten zwei Wochen noch weitere Schweizer Opfer offiziell identifiziert werden. Die Rückführung der sterblichen Überreste in die Schweiz wird von der Sektion konsularischer Schutz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) organisiert. Das EDA hat zudem in den vergangenen Tagen die Angehörigen der Opfer angefragt, ob sie einen organisierten Flug ins Krisengebiet wünschen. Dies könnte vielleicht einigen Betroffenen helfen, die Katastrophe zu verarbeiten, sagte Sutter. (dapd)

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