Aktualisiert 23.08.2005 19:11

Tsunami drückt auf Kuoni-Zahlen

Die Tsunami-Katastrophe hat Kuoni im ersten Halbjahr 2005 das Geschäft vermiest. Der operative Gewinn brach um mehr als 20 Millionen Franken ein, der Umsatz stagnierte.

Mit einem Umsatzanteil von 17 Prozent in der Krisenregion sei Kuoni besonders stark vom Tsunami in Mitleidenschaft gezogen worden, sagte Konzernchef Armin Meier bei der Präsentation der Halbjahresresultate. Die Umsätze in der Tsunami-Region brachen um rund einen Viertel oder 100 Millionen Franken ein. Der operative Gewinn der Gesamtgruppe fiel um 20,4 Millionen Franken tiefer aus als im ersten Semester 2004. Die Folge war ein Betriebsverlust von 14,8 Millionen Franken.

Ansonsten hielten sich die Auswirkungen in Grenzen. Der Umsatz blieb mit 1,577 Milliarden Franken praktisch konstant. Eingebrochen ist das Schweizer Geschäft mit einer Umsatzeinbusse von 8,6 Prozent und einem um zwei Drittel höheren Verlust. Vor allem bei den Familienreisen im mittleren Preissegment sei die Nachfrage tief gewesen, sagte Finanzchef Max Katz.

(AP)

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