Aktualisiert 03.02.2005 08:39

Tsunami: Noch 170 Schweizer vermisst

Fast sechs Wochen nach der Flutkatastrophe in Südostasien hat sich die Zahl der sicher oder möglicherweise vermissten Schweizer um fünf auf 170 verringert.

Nach wie vor sind erst 23 Todesfälle bestätigt, wie Arnold Bolliger, Vizedirektor im Bundesamt für Polizei (fedpol), am Donnerstag auf Anfrage sagte.

Waren es vor einer Woche noch 135 Schweizer, von denen mit grösster Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden muss, dass sie tot sind, hat sich diese Zahl bis am Donnerstag um einen auf 134 verringert. Die Zahl der möglicherweise Vermissten, wo das fedpol aber mit Ausnahme eines Namens über keine weiteren Anhaltspunkte verfügt, hat sich innert Wochenfrist von 40 auf 36 reduziert. Damit sei in fünf Fällen inzwischen herausgefunden worden, dass diese Personen wohlauf seien. Die Zahl der bestätigten Todesfälle von Schweizer Opfer der Tsunami-Katastrophe blieb bei 23.

Fedpol-Vizedirektor Bolliger ging davon aus, dass die Zahl der 134 sicher vermissten Schweizer allenfalls noch leicht nach oben oder nach unten variiere, sich aber nicht mehr gross ändern werde. In Bezug auf die 36 möglicherweise Vermissten gingen die Abklärungen vorderhand noch weiter; Vermisstmeldungen von Angehörigen oder Arbeitgebern seien in diesen Fällen bisher jedoch nicht eingegangen. Deshalb dürfte die Suche nach diesen Personen eines Tages eingestellt werden.

(dapd)

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