Tsunami-Warnung in Thailand aufgehoben
Aktualisiert

Tsunami-Warnung in Thailand aufgehoben

Die thailändischen Behörden haben nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 im Indischen Ozean eine Tsunami-Warnung ausgegeben, hoben diese später aber wieder auf.

Vor den Nikobaren-Inseln im Indischen Ozean hat sich am Sonntag ein Erdbeben der Stärke 7 bis 7,2 ereignet. Das melden das staatliche Erdbeben-Informationszentrum in Denver (USA) und indische Medien.

Die thailändischen Behörden gaben zuerst eine Tsunami-Warnung für den Süden Thailands aus, hoben diese später aber wieder auf. Die südwestliche Küste einschliesslich der Provinz Phuket sei sicher, teilte das Alarmzentrum für Naturkatastrophen am frühen Montag (Ortszeit) mit.

Das Beben geschah um 17.42 Uhr (MESZ) in einer Tiefe von zehn Kilometern. Das Epizentrum lag rund 420 Kilometer südlich des Hauptortes der Andamanen und Nikobaren, Port Blair, und rund 440 Kilometer nordwestlich von Banda Aceh auf der indonesischen Insel Sumatra. Die Erdstösse waren noch deutlich im indischen Madras und im thailändischen Phuket zu spüren.

Die Nikobaren und die benachbarten Andamanen gehörten zu den mit am stärksten betroffenen Regionen bei der Tsunami-Katastrophe vom zweiten Weihnachtstag 2004. Damals waren auf den Andamanen und Nikobaren 10 000 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt starben mehr als 300 000 Menschen.

(sda)

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