Gewusst wie: Tüftler sahnt mit Twitter-Bot 1000 Preise ab

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Gewusst wieTüftler sahnt mit Twitter-Bot 1000 Preise ab

Der Programmierer Hunter Scott hat den Dreh raus: Sein Twitter-Bot gewinnt bis vier Wettbewerbe pro Tag – seit neun Monaten.

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tob
Die Ausbeute des Twitter-Bots von Programmierer Hunter Scott kann sich sehen lassen. (Foto: Hscott.net)

Die Ausbeute des Twitter-Bots von Programmierer Hunter Scott kann sich sehen lassen. (Foto: Hscott.net)

Hunter Scott ist ein Gewinnertyp. Der gewiefte Programmierer hat ein Script geschrieben, das auf Twitter für ihn automatisch an Wettbewerben teilnimmt. Dies bei Gewinnspielen, bei denen man etwas retweeten muss. Sein Twitter-Bot hat in den letzten neun Monaten an 165'000 Gewinnspielen mitgemacht und dabei rund 1000 Preise abgestaubt.

Darunter waren viele digitale Preise, ein Logo oder eine Grafik etwa, erklärt Scott in seinem Blog. In den meisten Fällen habe er aber die Preise gar nicht erst angenommen: Es seien viele Tickets für Konzerte in anderen Städten dabeigewesen. Sein Lieblingspreis: «Ein Cowboyhut, signiert von den Stars einer mexikanischen Soap-Opera, von der ich zuvor noch nie etwas gehört habe». Der Hut verkörpere perfekt die Beliebigkeit der Wettbewerbe, so Scott, der auch eine vollständige Liste aller Gewinne veröffentlicht hat.

Wandlung zur Spendenmaschine

Das Schwierigste an dem Projekt sei gewesen zu verhindern, dass der Bot von Twitter gesperrt wird. Zu oft zu tweeten oder auch zu aggressiv zu retweeten, könne dazu führen, dass das Konto gesperrt werde, so Scott.

Nach neun Monaten hat er dem Twitter-Bot eine neue Aufgabe gegeben. Mittlerweile nimmt er nicht mehr im Namen von Scott an Wettbewerben teil, sondern teilt Beiträge auf dem Kurznachrichtendienst, in denen Leute versprechen Geld zu spenden, wenn ihr Tweet weiterverbreitet wird.

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