Türkische Armee tötet drei kurdische Rebellen
Aktualisiert

Türkische Armee tötet drei kurdische Rebellen

Die türkische Armee hat eigenen Angaben zufolge im Osten des Landes drei kurdische Separatisten getötet. Zuvor hatten PKK-Anhänger in der Nähe eine Bombe auf Schienen deponiert, die bei der Durchfahrt eines Güterzuges explodierte.

Zwölf Waggons seien Militärangaben zufolge aus den Schienen gesprungen, acht wurden zerstört.

Die Aufständischen seien am Sonntag bei einem von der Luftwaffe unterstützten Angriff der Armee ums Leben gekommen.

Im Osten der Türkei sind allein in den vergangenen Monaten Dutzende Soldaten und Aufständische getötet worden. Die Rebellen der PKK kämpfen seit mehr als 20 Jahren für ein eigenes kurdisches Heimatland im Südosten der Türkei.

Die PKK wird von der Regierung in Ankara, der EU und den USA als terroristische Vereinigung eingestuft und für den Tod von mehr als 30 000 Menschen verantwortlich gemacht.

Am Sonntag bekannte sich eine mit der PKK verbündete Rebellengruppe zu dem Bombenanschlag in Istanbul vom Donnerstag. Bei dem Anschlag im Zentrum der Metropole waren vier Menschen verletzt worden. (sda)

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