Bundesgericht: Tupperware und Sextoys sind sich nicht zu ähnlich
Aktualisiert

BundesgerichtTupperware und Sextoys sind sich nicht zu ähnlich

Das Bundesgericht wies eine Beschwerde der Firma Tupperware ab. Das Unternehmen monierte, dass die Marke Popperware zu Verwechslungen führen könne.

Das Bundesgericht wies die Beschwerde der Firma Tupperware zurück.

Das Bundesgericht wies die Beschwerde der Firma Tupperware zurück.

Trotz klanglicher Ähnlichkeit schliesst das Bundesverwaltungsgericht die Verwechslung der Marken Tupperware und Popperware aus. Es hat eine Beschwerde von Tupperware abgelehnt.

Das Unternehmen Tupperware hat gegen die Eintragung der Marke «Popperware.ch the adult's playground!» für Waren aus dem Bereich Spiele, Turn- und Sportartikel und Spielkarten eine Beschwerde eingelegt.

Nur «klangliche Ähnlichkeit»

Während die Artikel von Tupperware in der Küche Anwendung finden, richten sich jene von Popperware.ch an Personen ab 18 Jahren. Auf der Homepage von Popperware wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die anderen Seiten der Website Bilder und Texte sexuellen Inhalts beinhalten.

Das Bundesverwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, dass bei der Aussprache der Wörter Tupperware und Popperware durchaus eine «klangliche Ähnlichkeit» bestehe. Die Marke Popperware bestehe aber noch aus weiteren Elementen, und massgeblich sei der Gesamteindruck. Das Gericht hat die Beschwerde von Tupperware deshalb abgewiesen. (sda)

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