Aktualisiert 16.02.2004 13:45

Turbocomputer in Betrieb gesetzt

Europas leistungsstärkster Computer ist am Montag im Forschungszentrum Jülich im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen ans Netz gegangen. Er kann neun Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen.

Der Superrechner ist somit mehr als zehn Mal so schnell wie der bislang genutzte Grossrechner.

Mit Hilfe der neuen Anlage wollen Wissenschafter komplexe Fragen beantworten, etwa bei der langfristigen Vorhersage von Erdbeben oder bei der Ausbreitung von Schadstoffen im Boden.

Mit dem neuen Supercomputer werde Jülich zum leistungsstärksten wissenschaftlichen Rechenzentrum in Europa, sagte der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums, Joachim Treusch.

Unter den zivilen Grossrechnern nehme der «IBM p690-Cluster» weltweit Platz 6 ein. Er soll von rund 100 Forschergruppen aus ganz Deutschland genutzt werden. Die Investitionskosten betragen 42 Millionen Euro. Mit rund 1300 Prozessoren habe der Grossrechner eine Leistung von rund 4000 Heimcomputern.

(sda)

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