Gegenwartskunst: Turner-Preisträger Martin Boyce im MGK
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GegenwartskunstTurner-Preisträger Martin Boyce im MGK

Der schottische Künstler Martin Boyce wurde 2011 mit dem renommierten Turner-Preis geehrt. Ab heute ist er im Museum für Gegenwartskunst zu sehen.

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cs
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Das Museum für Gegenwartskunst zeigt ab heute den schottischen Skulpturen- und Installationskünstler Martin Boyce.

Das Museum für Gegenwartskunst zeigt ab heute den schottischen Skulpturen- und Installationskünstler Martin Boyce.

Kunstmuseum Basel
Diese Ausstellung ist die erste museale Einzelausstellung des Künstlers und präsentiert vor allem skulpturale Werke und Installationen, aber auch Fotografien, Collagen sowie einige Wandarbeiten aus einem Zeitraum von 14 Jahren.

Diese Ausstellung ist die erste museale Einzelausstellung des Künstlers und präsentiert vor allem skulpturale Werke und Installationen, aber auch Fotografien, Collagen sowie einige Wandarbeiten aus einem Zeitraum von 14 Jahren.

Kunstmuseum Basel
Der Eintritt in die Ausstellung von Martin Boyce im Museum für Gegenwartskunst ist kostenlos. Sie dauert bis zum 16. August 2015.

Der Eintritt in die Ausstellung von Martin Boyce im Museum für Gegenwartskunst ist kostenlos. Sie dauert bis zum 16. August 2015.

Kunstmuseum Basel

Der schottische Bildhauer und Installationskünstler Martin Boyce ist zu Gast im Museum für Gegenwartskunst (MGK) in Basel. Zu sehen sind dort bekannte Highlights neben noch nie gezeigten Werken des Künstlers, der 2011 den renommierten Turner-Preis erhalten hatte.

Ausgezeichnet worden war Boyce damals für seine mehrteilige Installation «Do Words Have Voices». Diese ist bis zum 18. August in Basel ebenso zu sehen wie ein Neuarrangement einer Gruppe von Arbeiten, die der 1967 geborene Boyce 2009 bei der Biennale von Venedig unter dem Titel «No Reflections» präsentiert hatte.

Werke, die noch nie gezeigt wurden

Neben Installationen und skulpturalen Werken umfasst die Ausstellung in Basel auch Fotografien, Collagen und Materialbilder aus einem Zeitraum von 14 Jahren. Manche von ihnen hat Boyce nach Angaben des MGK noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt.

Geprägt sind die Arbeiten des in Glasgow lebenden Künstlers laut dem Museum durch eine Vielzahl an Referenzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Klassiker modernen Designs und moderner Kunst. So kreiert Boyce etwa aus zerschnittenen Stühlen von Arne Jacobsen Mobiles oder kombiniert modulare Regalsysteme von Charles und Ray Eames zu paranoid wirkenden Skulpturen.

Das MGK präsentiert – bei freiem Eintritt übrigens – die erste museale Einzelausstellung von Martin Boyce. Seine erste und bisher einzige Ausstellung in der Schweiz hatte der Schotte 2007 im Centre d'Art Contemporain in Genf. Die Ausstellung dauert bis zum 16. August. (cs/sda)

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