TV-Festival ja – aber nicht um jeden Preis
Aktualisiert

TV-Festival ja – aber nicht um jeden Preis

Die Stadt hat gestern die desolate Situation um die Rose d'0r analysiert. Fazit: Das prestigeträchtige TV-Festival soll Luzern erhalten bleiben.

«Die Bedingungen für eine Weiterführung sind klar, besonders was das Finanzielle betrifft», sagt Luzerns Stadtpräsident Urs W. Studer. Mehr ins Detail wollte der Stapi jedoch noch nicht gehen. Seine Prognosen: «Zur Zeit würde ich sagen, dass das Festival zu 50 Prozent wieder bei uns stattfindet.»

Grund für diese Zurückhaltung ist der letzte Woche bekannt gegebene Konkurs der Berner Eventagentur Bigger Pix, die das Festival seit 2001 organisierte. Der bisherige Chef der Eventagentur wurde per sofort von seinem Amt als Festivaldirektor freigestellt. Falls ein erfolgsversprechendes Management in die Presche springt, werde Stadt und Kanton prüfen, in welchem Masse sie sich finanziell beteiligen werden.

Klar ist, so der Stapi: «Die Beiträge der öffentlichen Hand werden deutlich unter der bisherigen Summe sein.» Für Luzern sei das Festival wegen der internationalen Ausstrahlung wichtig. Rund 600 TV-Produzenten aus 30 Ländern sind jeweils anwesend. Das gebe enorm gute Werbung.

(sam)

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