Aktualisiert 31.03.2010 13:49

Gerüchte

TV-Flatrate für iTunes vor dem Start?

Apple soll planen, schon Anfang nächsten Jahres für 30 US-Dollar im Monat eine unbegrenzte Zahl von Fernsehsendungen anzubieten. Ausserdem scheint der Konzern mit einem Update Nutzer ausbremsen zu wollen, die das Betriebssystem Snow Leopard auf Rechnern ohne Apfel-Logo nutzen.

von
hst

Apple soll zurzeit mit TV-Sendern verhandeln, deren Programm das Unternehmen direkt über eine Erweiterung von iTunes anbieten will. Dies berichtet zumindest allthingsd.com unter Berufung auf mehrere Quellen. Demnach sollen Nutzer für 30 US-Dollar monatlich (umgerechnet 31 Franken) unbegrenzten Zugriff auf die Inhalte haben. Apple TV oder den seit langem erwarteten Tablet-PC namens Slate soll man nicht benötigen, so der Bericht weiter. Apple soll das Angebot Anfang 2010 starten wollen.

Der Apfel-Konzern hat sich bislang ebenso wenig zu den iTunes-Gerüchten geäussert wie zu solchen, denen zufolge das Update auf Mac OS X 10.6.2 verhindern soll, dass die neueste Version des Betriebssystems Snow Leopard auf Rechnern mit Intels Atom-Prozessoren läuft. Dies berichtet die Seite osxdaily.com, die eine Entwicklerversion des noch nicht erhältlichen Updates ausprobiert haben will. Anscheinend will Apple damit verhindern, dass Nutzer das Betriebssystem der Kalifornier auf Rechner installieren, die nicht von Apple gebaut wurden. Wer einen so genannten Hackintosh hat, solle daher bei Version 10.6.1 von Snow Leopard bleiben, schreibe osxdaily.com. So verklagte Apple beispielsweise 2008 den US-Anbieter Psystar, der eigene Rechner mit OS X und eine Software zur Nutzung des Betriebssystems auf Nicht-Apple-Computern anbietet. Ein Urteil steht noch aus.

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