Kritik: TV-Mann in der Kritik – einsamer Ruefer
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KritikTV-Mann in der Kritik – einsamer Ruefer

Nicht nur die Nati wird kritisiert, auch Sascha Ruefer bekommt sein Fett weg. Aber warum hat der TV-Mann keinen Co-Kommentator?

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pbt/sco

Bei Sportübertragungen sind beim SRF Co-Kommentatoren eigentlich nichts Unübliches. So hilft Adriano Iseppi etwa im Langlauf, Carmen Schäfer im Curling, Bernhard Russi und Michael Bont im Ski, Sven Montgomery und David Loosli im Rad sowie Gürkan Sermeter, Benjamin Huggel und Christoph Spycher bei Fussball-Livespielen der Super League. Aber ausgerechnet bei Spielen der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft fehlt ein Co-Kommentator. Da muss Sascha Ruefer Alleinunterhalter spielen.

Keine leichte Aufgabe für den 44-jährigen Grenchner, vor allem wenn die Nati so miserabel spielt wie beim 0:2 gegen Bosnien-Herzegowina. So wurde denn nicht nur der Auftritt der Mannen in Rot kritisiert, auch der TV-Mann bekam auf Social Media sein Fett weg.

SRF: Fussball anders aufgestellt

Beim SRF ist man indes von Kommentator Ruefer überzeugt: «Ruefer beherrscht sein Handwerk hervorragend.» Und dass der seit acht Jahren die Spiele der Nationalmannschaft kommentierende Ruefer allein auskommen muss, begründet Caroline Kalberer, Mediensprecherin SRF Sport, wie folgt: «Im Fussball ist SRF Sport etwas anders aufgestellt als bei andern Sportarten. Im Pausenbegleitprogramm der Schweizer Nationalmannschaftsspiele, der CL und der EL, haben wir beispielsweise Experten an der Seite der Moderatoren. Bei anderen Sportarten wie Curling, Radsport oder Langlauf gibt es kein Pausenprogramm. Deshalb arbeitet man dort vermehrt mit Experten aus den jeweiligen Sportarten, welche dann als Co-Kommentatoren zum Einsatz kommen.»

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