Aktualisiert 09.01.2017 16:04

Amazon-LautsprecherTV-Moderator löst Bestell-Flut für Puppenhäuser aus

Ein Satz eines Moderators genügte, damit Amazon Echo bei den TV-Zuschauern einen Bestellvorgang für Puppenhäuser ins Rollen brachte.

von
hau
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Die beiden Echo-Lautsprecher von Amazon, Tap und Echo Dot, verfügen über einen Spracherkennungsassistenten namens Alexa.

Die beiden Echo-Lautsprecher von Amazon, Tap und Echo Dot, verfügen über einen Spracherkennungsassistenten namens Alexa.

AP/Jeff Chiu
Der Lautsprecher kann Befehle ausführen, wie etwa eine Bestellung beim Online-Kaufhaus Amazon aufgeben.

Der Lautsprecher kann Befehle ausführen, wie etwa eine Bestellung beim Online-Kaufhaus Amazon aufgeben.

AP/Mark Lennihan
Das führte jüngst in Kalifornien zu einer unfreiwilligen Situation: Der Satz des TV-Moderators Jim Patton (hier mit Co-Moderatorin Lynda Martin) - «Alexa, kauf mir ein Puppenhaus» - löste bei zahlreichen Zuschauern zu Hause einen Bestellvorgang für Puppenhäuser aus.

Das führte jüngst in Kalifornien zu einer unfreiwilligen Situation: Der Satz des TV-Moderators Jim Patton (hier mit Co-Moderatorin Lynda Martin) - «Alexa, kauf mir ein Puppenhaus» - löste bei zahlreichen Zuschauern zu Hause einen Bestellvorgang für Puppenhäuser aus.

Eigentlich wollte der Moderator Jim Patton vom US-TV-Sender CW6 lediglich von einem Fall berichten, bei dem ein kleines Kind mit einem Amazon-Echo-Lautsprecher bei Amazon eine Bestellung auslöste. Auf den Satz «Alexa, bestell mir ein Puppenhaus» reagierte aber prompt der gleichnamige Sprachassistent bei den TV-Zuschauern zu Hause — und brachte so einen Bestellvorgang für Puppenhäuser beim Online-Kaufhaus ins Rollen.

Der integrierte Sprachassistent Alexa reagiert zwar auf Sprachbefehle, allerdings kann der Echo-Lautsprecher von Amazon nicht zwischen den Stimmen der Befehlsgeber unterscheiden. Zwar wurde der Lautsprecher durch die Stimme des Moderatos aktiviert, tatsächlich gekauft wurde jedoch nichts, denn hierfür bedarf es einer abschliessenden Bestätigung durch den Amazon-Kunden.

Der unfreiwillig ausgelöste Bestellvorgang für Puppenhäuser sorgte dennoch für rote Köpfe: Zahlreiche Zuschauer hätten sich im Anschluss an die Sendung beim Sender in San Diego, Kalifornien, darüber beschwert, dass ihre Lautsprecher aktiviert worden seien. Amazon erklärte nach dem unglücklichen Vorfall, dass auch versehentliche Einkäufe kostenlos storniert und zurückgegeben werden können.

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