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Von Puck erwischtTV-Reporter vor laufender Kamera abgeschossen

Das Leben als TV-Reporter ist nicht immer ungefährlich. Das musste John Giannone beim NHL-Derby zwischen den New York Rangers und den New York Islanders erfahren.

von
mon

John Giannone ist ein erfahrener NHL-Reporter. Seit sieben Jahren steht er bei Spielen der New York Rangers als sogenannter «Rinkside reporter» im Einsatz - also direkt zwischen den Spielerbänken an der Bande, am Ort des Geschehens. Dass dieser Job nicht ganz ungefährlich ist, musste Giannone am Donnerstagabend am eigenen Leib erfahren.

Der TV-Reporter bereitete kurz vor Schluss des zweiten Drittels gerade eine Live-Einschaltung vor, als Rangers-Verteidiger Marc Staal einen Befreiungsversuch über die Bande hinaus spedierte. Der Puck landete mitten in Giannones Kopf, dieser erlitt eine Platzwunde, die heftig blutete.

Doch nicht nur Eishockeyspieler sind harte Kerle, auch Eishockeyreporter. Giannone bewältigte trotz Verletzung seine Live-Einschaltung souverän. Störend waren einzig das Blut, das ihm über das Gesicht rann, sowie der Arzt, der an ihm herumfummelte. «Es ist alles in Ordnung, ich habe gute medizinische Versorung hier», so der Amerikaner. Für Unterhaltung war also auch nach der Pausensirene gesorgt.

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