Releases der Woche: Twenty One Pilots schiessen gegen Religion
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Releases der WocheTwenty One Pilots schiessen gegen Religion

Das US-Duo disst diktatorische Bischöfe, Eminem verwandelt sich in Venom und Crimer feiert Klassenzusammenkunft – die Musik-News der Woche.

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Hier präsentieren wir dir wöchentlich ein neues Album und ein frisches Musikvideo. Zudem verschenken wir Tickets für ein Konzert, das wir dir wärmstens empfehlen.

Album der Woche: Twenty One Pilots – «Trench»

Eigentlich sind Twenty One Pilots zu düster für den Mainstream. Ihre Songs handeln häufig von psychischen Krankheiten und Suizid. Trotzdem gelang dem Duo aus Ohio vor drei Jahren dank Songs wie «Stressed Out» der internationale Durchbruch. Nun liefert es mit «Trench» seinen fünften Longplayer ab – und bleibt den unbequemen Themen treu.

«Trench» ist ein Konzeptalbum, das in der fiktiven Stadt Dema spielt. Diese wird regiert von neun Bischöfen und ihrem Anführer Nico. Mit der (ebenfalls erfundenen) religösen Lehre Vialism halten sie die Bewohner in psychischer Gefangenschaft. Eine kleine Gruppe, Banditos genannt, betreibt derweil heimlich Aufklärung und versucht, die Menschen aus Dema zu befreien.

Das Narrativ dient wohl unter anderem als Metapher für den plötzlichen Fame, mit dem Twenty One Pilots laut eigener Aussage nicht wirklich klarkommen. Das Showbusiness wird auch explizit angegriffen, etwa in «The Hype» oder «Neon Gravestone», das die Glorifizierung von toten Stars kritisiert.

Der böse Nico und seine neun Kollegen bekommen einen eigenen Song. (Quelle: Youtube/twenty one pilots)

Musikalisch bewegen sich Twenty One Pilots erneut auf einem extrem breiten Spektrum und verbinden minimalistischen Rap («Levitate») nahtlos mit Emo-Geschrei («Jumpsuit») und Reggae-Einflüssen («Nico and the Niners»). Je nach Betrachtungsweise ist das entweder vielseitig oder wirkt, als hätten sich die zwei einfach nicht auf einen roten Faden festlegen können.

Hymnen zum Mitsingen gibt es zwar genügend, trotzdem wird «Trench» kaum so ein Hit wie der Vorgänger. Wenn sich das Album lohnt, dann vor allem wegen der ausgeklügelten Storyline.

Video der Woche: Eminem – «Venom»

Mit «Venom» liefert Eminem den Titelsong zum gleichnamigen Marvel-Film. Im Videoclip wird ein junger Fan, der eine Eminem-CD findet, plötzlich besessen – jeder, den er berührt, dreht genauso durch und beginnt zu rappen. Zum krönenden Abschluss verwandelt sich Eminem selbst in das schwarze Monster aus dem Film.

Eminem oder Tom Hardy: Who wore it better? (Quelle: Youtube/Eminem)

Konzert-Tipp: Crimer lädt zum ersten Tanz

Crimer; Donnerstag, 18. Oktober; Salzhaus, Winterthur.

Mit «Brotherlove» wurde Crimer zum berühmtesten Mittelscheitel der Schweiz. Wenige Monate nach dem Release seines Albums «Leave Me Baby» legt der 80s-Posterboy bereits nach: Letzte Woche erschien «First Dance», Crimers Titelsong zum Michael-Steiner-Film «Wolkenbruch». Es ist eine weitere Hommage an den Sound der Achtzigerjahre und ein Instant-Ohrwurm.

Die Single führt der Ostschweizer nun erst einmal auf einer Deutschland-Tour spazieren. Danach schwingt er sein Tanzfüdli wieder in der Schweiz, unter anderem im Salzhaus. Eröffnet wird der Abend von den ebenfalls aus St. Gallen stammenden Panda Lux – quasi eine Klassenzusammenkunft.

Wir verlosen 2 x 2 Tickets für die Show!

Schicke zur Teilnahme ein Mail an konzerte@20minuten.ch

Zu «First Dance» gibt es leider kein Video, deshalb hier der grösste Crimer-Hit live am Openair St. Gallen. (Quelle: Youtube/Jam Burger)

People-Push

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So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe auf dem Startbildschirm rechts oben auf die drei Streifen, dann auf das Zahnrad. Unten bei «Themen» schiebst du den Riegel bei «People» nach rechts – schon läufts.

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