Geraldine testet: Twerken im Selbstversuch
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Geraldine testetTwerken im Selbstversuch

Nicki Minaj, Rihanna oder Amber Rose: An Twerken kommt kein Popo vorbei. Zeit, das Fitness-Phänomen am eigenen Leib zu testen.

von
gss
Twerken kommt in die Schweiz

Twerken kommt in die Schweiz

Was?

Im Jahre 2013 wurde der Oxford English Dictionary um ein Wort reicher: «Twerk». Twerken beschreibt das schnelle Schwingen des Allerwertesten in diversen Tanz-Variationen. Auf gut Deutsch: Füdlischüttle oder Popowackeln. Einem solchen Trend muss man ins Auge sehen. Gesagt, getan: Ich kam, sah und schüttelte.

Wie?

In einem 90-minütigen Workshop werden einem die Basics des Twerkens erklärt. Nach einem kurzen Aufwärm-Training geht es ans Eingemachte: Die Auf-und-ab-Bewegungen des Gesässes gehen in die Beine und ins Kreuz. Was auf MTV einfach aussieht, muss in der Praxis sorgfältig erlernt werden: «Ihr könnt die Füdli-Übungen auch im Zug machen oder im Büro», sagt Trainerin Sabrina. Wenn das der Chef wüsste.

Wieso?

Twerken stärkt die Gesässmuskulatur und sorgt für straffe Oberschenkel und einen knackigen Popo. Wer fleissig mitmacht, verbrennt zudem einige Kalorien beim Wackeln.

Wer?

Alle, die locker aus der Hüfte heraus etwas Neues ausprobieren wollen, dürfen mitmachen: Der Sport ist für jeden geeignet, vom Teenie bis zum Grosi. Was der Grosspapi dazu meint, ist eine andere Sache.

Workout-Fazit

Die Patentante des Twerks, Miley Cirus, wäre stolz auf mich. Nach den 90 Minuten beherrsche ich eine Choreo, die es in sich hat. Anstrengend wars und am Tag danach graut mir vor jeder Treppe. Alles in allem: Ein lustiges Workout, das man nicht zu ernst nehmen darf - ausser man strebt eine Karriere in Table Dance an.

Twerken wird in den Loft 1 Studios schweizweit angeboten. Der Workshop dauert 90 Minuten und kostet 60 Franken.

Ob Crossfit, Slackline-Yoga oder Green Juice: Geraldine (25) gibt vollen Körpereinsatz und testet für Sie die neusten Fitness-Trends.

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