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Inhalte geteiltTwitter blockiert Konten für Umgehung von Trump-Sperre

Damit die Kommentare von Donald Trump nicht durch eine Hintertüre auf Twitter verbreitet werden können, hat die Online-Plattform Massnahmen ergriffen.

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Kann die Sperre von Twitter auch nicht durch eine Hintertüre umgehen: Donald Trump. (Archivbild)

Kann die Sperre von Twitter auch nicht durch eine Hintertüre umgehen: Donald Trump. (Archivbild)

AFP/Saul Loeb
Trumps Posts von seiner Internetseite «Straight from the desk of Donald J Trump» können nicht auf Twitter geteilt werden.

Trumps Posts von seiner Internetseite «Straight from the desk of Donald J Trump» können nicht auf Twitter geteilt werden.

AFP/Olivier Douliery
Facebook hat zuvor beschlossen, den Account von Trump ebenfalls nicht freizugeben.

Facebook hat zuvor beschlossen, den Account von Trump ebenfalls nicht freizugeben.

AFP/Olivier Douliery

Darum gehts

  • Twitter will verhindern, dass Posts von Donald Trump auf der Online-Plattform verbreitet werden.

  • Dafür hat der Kurznachrichtendienst mehrere Nutzerkonten blockiert.

  • Nach der Capitol-Erstürmung ist der Twitter-Account vom damaligen US-Präsidenten gesperrt worden.

Die Online-Plattform Twitter hat mehrere Nutzerkonten wegen einer Umgehung der Sperre für Ex-US-Präsident Donald Trump blockiert. «Wir werden Massnahmen gegen Konten ergreifen, deren offensichtliche Absicht es ist, mit einem gesperrten Konto verbundene Inhalte zu verbreiten», sagte ein Sprecher des US-Unternehmens am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Konten hatten demnach Inhalte einer kurz zuvor von Trump veröffentlichten Webseite auf Twitter geteilt.

Die Internetseite «Straight from the desk of Donald J Trump» (direkt vom Schreibtisch Donald J Trumps) war kurz vor einer Entscheidung der Online-Plattform Facebook über die Fortsetzung einer Trump-Sperre am Mittwoch veröffentlicht worden. Das unabhängige Aufsichtsgremium von Facebook hatte die Sperrung von Trumps Nutzerkonten bei der Online-Plattform und dem Tochterdienst Instagram vorübergehend bestätigt. Der Schritt sei nach der gewaltsamen Capitol-Erstürmung vom 6. Januar «gerechtfertigt» gewesen. Auch Twitter hatte Trump gesperrt.

Im März hatte ein Berater Trumps angekündigt, dieser würde «in zwei oder drei Monaten» mit einer eigenen Internet-Plattform in die Online-Medien zurückkehren. Trumps Plattform werde «das Spiel völlig neu definieren».

(AFP/chk)

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