Aktualisiert 04.06.2015 06:11

Alarm bei BBC

Twitter-Fauxpas löst Panik um kranke Queen aus

Eine BBC-Journalistin twittert: Queen Elizabeth II. liegt im Spital. Was folgte, war grosse Aufregung – und schliesslich Korrekturen der Korrekturen.

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Diese Twittermeldung der BBC-Journalistin Ahmen Khawaja löste am 3. Juni 2015 Panik aus.  Während einer Übung für eine königliche Trauerzeremonie bimmelt es auf Tausenden Handys. «Breaking News: Queen Elizabeth II. befindet sich im King-Edward-Spital in London. Weiteres in Kürze».

Diese Twittermeldung der BBC-Journalistin Ahmen Khawaja löste am 3. Juni 2015 Panik aus. Während einer Übung für eine königliche Trauerzeremonie bimmelt es auf Tausenden Handys. «Breaking News: Queen Elizabeth II. befindet sich im King-Edward-Spital in London. Weiteres in Kürze».

Twitter
Und kurz darauf dementiert BBC - und auch alle anderen. «Es wurden irrtümlicherweise Tweets vom Account einer BBC-Journalistin versendet, die besagten, dass ein Mitglied der königlichen Familie erkrankt sei», heisst es auf dem Konto des britischen TV-Senders. «Die Tweets wurden schnell gelöscht und wir bitten für jegliches Ärgernis um Entschuldigung.»

Und kurz darauf dementiert BBC - und auch alle anderen. «Es wurden irrtümlicherweise Tweets vom Account einer BBC-Journalistin versendet, die besagten, dass ein Mitglied der königlichen Familie erkrankt sei», heisst es auf dem Konto des britischen TV-Senders. «Die Tweets wurden schnell gelöscht und wir bitten für jegliches Ärgernis um Entschuldigung.»

Der US-Nachrichtensender CNN und die deutsche Boulevardzeitung «Bild» greifen die Meldung ungeprüft auf.

Der US-Nachrichtensender CNN und die deutsche Boulevardzeitung «Bild» greifen die Meldung ungeprüft auf.

Twitter

Eine Twittermeldung der BBC-Journalistin Ahmen Khawaja löste am Mittwochmorgen in Nachrichtenredaktionen weltweit grosse Hektik aus. Ausgerechnet während einer Übung für eine königliche Trauerzeremonie heisst es: «Breaking News: Queen Elizabeth II. befindet sich im King-Edward-Spital in London. Weiteres in Kürze.»

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Vom US-Sender CNN und der deutschen «Bild»-Zeitung bis hin zur indischen «Hindustan Times» griffen Medien die Meldung der angeblich kranken Queen ungeprüft auf.

Palastsprecher dementiert

Doch schnell folgte die Entwarnung. Es sei alles in Ordnung, meldete ein Sprecher des Buckingham Palace. Wie «The Guardian» schreibt, habe die Queen sich vor ihrem Deutschland-Besuch routinemässig in einem Londoner Spital untersuchen lassen.

Die BBC vermeldet auf Twitter: «Es wurden irrtümlicherweise Tweets vom Account einer BBC-Journalistin versandt, die besagten, dass ein Mitglied der königlichen Familie erkrankt sei», heisst es auf dem Konto des britischen TV-Senders. «Die Tweets wurden schnell gelöscht und wir bitten für jegliches Ärgernis um Entschuldigung.»

So korrigiert CNN die Falschmeldung.

Korrektur der Korrektur

Inzwischen löschte auch die BBC-Journalistin ihren Twitter-Eintrag und schrieb: «Falscher Alarm: Habe die früheren Tweets gelöscht!!», so Khawaja. CNN und die «Bild»-Zeitung korrigierten sich ebenfalls. «Queen doch nicht im Krankenhaus: Twitter-Konto einer BBC-Journalistin wurde gehackt», schreibt das deutsche Boulevardblatt.

Die Erklärung, wonach ihr Konto gehackt worden sei, setzte die BBC-Reporterin selbst in die Welt. Nicht sie habe die Falschmeldung geschrieben, twitterte Khawaja. Eher sei sie Opfer eines «dummen Streiches» geworden. «Telefon unbewacht zu Hause gelassen. Alberner Streich, Entschuldigung wegen der Aufregung!»

Kaum veröffentlicht, löscht Khawaya auch den zweiten Tweet wieder. Dumm nur: Zahlreiche Medien berichteten bereits über den angeblichen Streich — und mussten ihre Artikel erneut korrigieren.

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