Vertrag abgeschlossen - Twitter geht zusammen mit AP und Reuters gegen Fake News vor
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Vertrag abgeschlossenTwitter geht zusammen mit AP und Reuters gegen Fake News vor

Der Kurznachrichtendienst geht mit zwei grossen Nachrichtenagenturen eine Kooperation ein. AP und Reuters sollen Twitter bei Debatten zuverlässige Informationen liefern.

Twitter will zusammen mit AP und Reuters Informationen und Nachrichten aus verlässlichen Quellen bereitstellen: Der mittlerweile gesperrte Twitter-Account des früheren US-Präsidenten Donald Trump. (Archivbild)

Twitter will zusammen mit AP und Reuters Informationen und Nachrichten aus verlässlichen Quellen bereitstellen: Der mittlerweile gesperrte Twitter-Account des früheren US-Präsidenten Donald Trump. (Archivbild)

AFP/Olivier Douliery

Darum gehts

  • Twitter ist mit AP und Reuters eine Kooperation eingegangen.

  • Die Nachrichtenagenturen sollen der Plattform helfen, bei wichtigen Debatten sofort zuverlässige Informationen verfügbar zu machen.

  • Finanzielle Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden nicht veröffentlicht.

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat einen Vertrag mit den Nachrichtenagenturen AP und Reuters unterzeichnet, mit dessen Hilfe er korrekte Informationen auf seiner Plattform hervorheben will. AP und Reuters sollten helfen, bei wichtigen Debatten sofort zuverlässige Informationen verfügbar zu machen, teilte Twitter am Montag mit. Das sei besonders wichtig, wenn Fakten umstritten seien oder wenn Twitter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter selbst nicht über das nötige Fachwissen oder den Zugang zu seriösen Berichten über ein Thema verfügen.

Die Nachrichtenagenturen sollten zudem Zusammenhänge zu Stoffen liefern, die auf grosses Interesse stossen, teilte Twitter weiter mit. Twitter wolle mit ihrer Hilfe Informationen und Nachrichten aus verlässlichen Quellen bereitstellen, Falschinformationen entlarven und erklären, warum bestimmte Themen bei Twitter besonders eifrig debattiert werden. «Anstatt zu warten, bis etwas viral geht, wird Twitter es in einen Zusammenhang mit der öffentlichen Debatte stellen oder ihr vorgreifen», erklärte der Kurznachrichtendienst.

Finanzielle Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden nicht veröffentlicht. Der Vertrag sei Kern des Auftrags von AP, sagte deren Vizepräsident für globale Geschäftsentwicklungen, Tom Januszewski. «AP arbeitet seit langem eng mit Twitter und anderen Plattformen zusammen, um die Reichweite von Faktenjournalismus zu erhöhen», sagte er.

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(DPA/chk)

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