Geodaten integriert: Twitter weiss, wo man zwitschert

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Geodaten integriertTwitter weiss, wo man zwitschert

Die Microblogging-Seite will die Beiträge ihrer Nutzer mit deren Position versehen. Ausserdem kündigte das Unternehmen kostenpflichtige Accounts an.

von
hst

Twitter-Nutzer teilen der Webwelt in Beiträgen von maximal 140 Zeichen Länge mit, was sie gerade tun und denken. Wie das Unternehmen jetzt im offiziellen Blog mitteilte, sollen die Nachrichten, «Tweets» genannt, demnächst mit Geodaten verknüpft werden. So könnte man sich beispielsweise alle Tweets aus der Umgebung anzeigen lassen. Twitter-Gründer Biz Stone nannte als Beispiel Ereignisse wie Erdbeben oder Konzerte. Wann die neue Funktion freigeschaltet wird, ist noch nicht bekannt.

Twitter ist bislang nicht profitabel. Geld verdienen will das US-Unternehmen laut einem Bericht von venturebeat.com wohl demnächst mit kostenpflichtigen Accounts. Diese sollen vor allem für Unternehmen interessant sein. Der Bericht bleibt allerdings vage und nennt für Firmen nur die Möglichkeiten, Kunden zu finden und Marktforschung zu betreiben, als neue Nutzungsmöglichkeiten von Twitter. Ebenso wenig nannte venturebeat.com ein Datum für den Start des Angebots.

Ausserdem wurde bekannt, dass Unternehmen und Organisationen, welche auf Facebook eigene Profile, «Pages» genannt, haben, ab sofort beispielsweise Statusmeldungen oder Fotos automatisch auch bei Twitter veröffentlichen können. Dies gab das weltgrösste soziale Netzwerk im Firmen-Blog bekannt. Privatmitgliedern soll das Angebot nicht zur Verfügung stehen. Genutzt wird es unter anderem schon von der Naturschutzorganisation «World Wildlife Fund» (WWF).

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