Arbeitskampf: U-Bahn-Streik lässt Londoner verzweifeln
Aktualisiert

ArbeitskampfU-Bahn-Streik lässt Londoner verzweifeln

Ein Streik bei der U-Bahn hat zu einem Verkehrschaos in der britischen Hauptstadt geführt. Unzählige Menschen kamen zu spät zur Arbeit, viele blieben gleich ganz zu Hause.

In London war beim Warten auf den Bus viel Geduld gefragt.

In London war beim Warten auf den Bus viel Geduld gefragt.

Gerade noch 40 Prozent der U-Bahn-Züge konnte London Transport am Mittwoch auf die Reise schicken. Weil viele Londoner auf die Strasse auswichen, kam es zu massiven Staus. Normalerweise befördert die «Tube» rund 3,5 Millionen Fahrgäste täglich.

An dem Streik beteiligten sich laut Gewerkschaftsangaben rund 11 000 der insgesamt 19 000 Beschäftigten bei der Londoner U-Bahn. Der 24-stündige Ausstand begann am Dienstagabend.

Die Streikenden protestierten gegen drohende Stellenstreichungen. Nach Angaben der Gewerkschaften sind bis zu 2000 Jobs bei der «Tube» von Sparplänen bedroht.

Es war bereits das dritte Mal innerhalb von zwei Monaten, dass die Bediensteten der U-Bahn ihre Arbeit niedergelegten. Der letzte Streik hatte im Oktober 40 Prozent des U-Bahn-Verkehrs lahm gelegt. Ein vierter Ausstand ist für den 29. November geplant.

Am Freitag wollen auch die Feuerwehrleute in der britischen Hauptstadt die Arbeit niederlegen. (sda)

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