Aktualisiert 14.05.2020 10:08

Sicherheitsmassnahmen

Uber-Fahrer und -Gäste müssen ab Montag Masken tragen

Um sowohl die Fahrer als auch die Kunden zu schützen, führt Uber ab nächster Woche eine neue Checkliste in der App ein. Dieser muss zugestimmt werden, bevor eine Fahrt angetreten werden kann.

von
Dominique Zeier
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Ab Montag müssen Fahrer und Kunden bei Uber Masken tragen.

Ab Montag müssen Fahrer und Kunden bei Uber Masken tragen.

KEYSTONE
Uber-Fahrer konnten zudem vergünstigt Trennwände für ihre Autos beziehen.

Uber-Fahrer konnten zudem vergünstigt Trennwände für ihre Autos beziehen.

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Uber hat an Fahrer in der Schweiz 90’000 Masken verteilt.

Uber hat an Fahrer in der Schweiz 90’000 Masken verteilt.

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Darum gehts

  • Ab nächster Woche müssen Uber-Fahrer und -Gäste neue Hygienemassnahmen befolgen.
  • Unter anderem müssen sie Masken tragen und Kunden dürfen nur auf dem Rücksitz Platz nehmen.
  • Uber hat 90’000 Masken an ihre Fahrer verteilt.
  • Es konnten auch vergünstigt Trennscheiben für Autos bezogen werden.

Uber nimmt den nächsten Schritt, um die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Kunden so gut wie möglich zu bewahren. Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, müssen sowohl Fahrer als auch Gäste ab Montag zwingendermassen Hygienemasken tragen. Um dies sicherzustellen, müssen beide Parteien vor dem Antreten einer Fahrt einer Checkliste zustimmen. Diese hält die Maskenpflicht fest, aber auch, dass Gäste stets auf den Rücksitzen Platz nehmen müssen und wann immer möglich die Fenster offen halten sollten.

«Der Grossteil der gestern vorgestellten Massnahmen für die USA wird nächste Woche auch in der Schweiz umgesetzt», sagt Luisa Elster von Uber. So auch die Checkliste, die Fahrer und Fahrgäste unter anderem daran erinnert, sich regelmässig die Hände zu waschen und zu desinfizieren. «Auch Masken sollten getragen werden. Deshalb haben wir den Fahrern und Uber-Eats-Kurieren in der Schweiz rund 90’000 Exemplare kostenlos zur Verfügung gestellt», so Elster.

Fahrten können storniert werden

In den USA geht die Masken-Pflicht noch etwas weiter als in der Schweiz. Dort müssen Fahrer mittels Selfie vor einer Fahrt beweisen, dass sie tatsächlich eine Maske tragen. Dies wird in der Schweiz nicht verlangt. «Wir haben aber bereits vor einigen Wochen allen selbständigen Fahrern in der Schweiz die Möglichkeit gegeben, Trennwände für die Fahrzeuge zu einem stark vergünstigten Preis zu beziehen», sagt Elster. Damit soll das Abstandhalten im Fahrzeug leichter fallen.

In der App wird es neu auch möglich sein, Bewertungen aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen von Seiten der Fahrer oder der Gäste abzugeben. Falls ein Kunde also plötzlich während der Reise seine Maske ablegt, kann der Fahrer dies via App melden. Ausserdem wird es beiden Parteien möglich sein, Fahrten ohne Bussen zu stornieren, wenn die anderen Person keine Maske trägt.

«Hygiene wichtiger denn je»

Weltweit verteilt Uber an ihre Fahrer rund 10 Millionen Masken. Ausserdem wurde ein neuer Service namens «Uber Medics» eingeführt, der sich speziell an das Personal im Gesundheitswesen wendet. Damit sind Fahrten für Pflegefachkräfte, Ärzte, Verwaltungsmitarbeiter und weitere Berufsgruppen im Gesundheitssektor 25 Prozent günstiger, während unabhängige Fahrer weiterhin den üblichen Fahrpreis wie bei einer normalen UberX-Fahrt erhalten. Dies wird dadurch ermöglicht, dass Uber für diese Fahrten keine Servicegebühr einnimmt.

Jean-Pascal Aribot, Head of Switzerland bei Uber, sagt dazu: «Uber hat eine verantwortungsvolle Aufgabe wenn es darum geht, die Menschen in der Schweiz bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz zu unterstützen und den öffentlichen Verkehr zu ergänzen. Die Einhaltung der Massnahmen für Social Distancing und Hygiene und die Sicherheit bei der Mobilität sind wichtiger denn je, und wir tun alles, was wir können, um diese zu gewährleisten.»

Uber und Corona

Seit Beginn der SARS-CoV-2-Pandemie hat Uber in enger Zusammenarbeit mit einem epidemiologischen Berater laufend wirksame Schutzmassnahmen sowie Entschädigungsprogramme für unabhängige Fahrer und Kuriere umgesetzt. So wurde eine finanzielle Entschädigung während 14 Tagen für Fahrer und Kuriere eingeführt, bei denen Covid-19 diagnostiziert wurde oder die von einer Gesundheitsbehörde in Einzelquarantäne gesetzt wurden. Darüber hinaus bietet Uber den Fahrern und Kurieren in allen Ländern der EU und in der Schweiz im Rahmen des «Partnerschutz-Programms» bereits seit 2018 beziehungsweise 2019 eine Entschädigung für Umsatzausfälle bei Unfall und Krankheit an.

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21 Kommentare

Martial2

15.05.2020, 16:40

UBER war schon immer in jeder Hinsicht sehr Konkurrenzfähig und empfehlenswert: Unschlagbaren Preise, saubere Fahrzeuge, mit Fahrer die die Landessprache beherrschen und die Geographie kennen. Keine unnötige Fahrt über sieben Weg um mehr Geld zu verdienen!

unternehmer, kanton schwyz

15.05.2020, 16:29

Wer braucht denn normale Schweizer Taxis? Das sind faule linke Revoluzzer und dergleichen. Ein anständiger Eidgenoss braucht Uber - guter Service für gutes Geld.

Susie

15.05.2020, 12:23

UBER?? Lol NIEMALS MEHR!!!! Ausser Werbung die nicht annährend der Realität herankommt. 70% mieser Service!!