Deutschland: Uber zieht sich aus drei Städten zurück

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DeutschlandUber zieht sich aus drei Städten zurück

Schwierige gesetzliche Rahmenbedingungen machen Uber zu schaffen. Den Fahrdienst gibt es vorübergehend in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf nicht mehr.

von
bee

In drei deutschen Städten, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf, legt Uber ab dem 9. November eine «vorübergehende Pause» ein. Das Unternehmen will sich auf Berlin und München konzentrieren, wo 70 Prozent des Geschäfts entsteht, erklärte Uber am Freitag. Deutschlandchef Christian Freese sagte der Nachrichtenagentur dpa, die gesetzlichen Rahmenbedingungen seien mehr als komplex.

Freese räumte ein, dass es Uber nicht gelungen sei, das Angebot an die Nachfrage anzugleichen. «Wir mussten erkennen, wie aufwendig es unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen in manchen Städten ist, ein Produkt zu entwickeln, das unserem Anspruch gerecht wird», sagte er. «Insbesondere die Unsicherheiten und Ermessensspielräume auf lokaler Ebene haben wir unterschätzt.»

Landgericht Frankfurt stoppt UberPOP

Den Mitfahrdienst UberPOP stellte das US-Unternehmen in Deutschland bereits im Frühjahr ein, nachdem das Landgericht Frankfurt den Dienst gestoppt hatte. Uber dürfe nur Fahrten anbieten, bei denen der Lenker des Autos eine behördliche Genehmigung zur Beförderung von Personen habe, hatte das Gericht sein Urteil begründet.

Uber bietet eine App an, mit deren Hilfe Privatpersonen zahlungswillige Mitfahrer finden können. Dafür verlangt die Firma einen Teil des vereinbarten Tarifs. Uber bietet seine Dienste nach eigenen Angaben weltweit in 55 Ländern an, wird aber in immer mehr Märkten gerichtlich ausgebremst. Der Wert der Firma wird auf 40 Milliarden Dollar taxiert. Zu ihren Geldgebern zählen Google und die Grossbank Goldman Sachs. (bee/sda)

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