UBS Alinghi Swiss Tour: Starkes Alinghi Team
Aktualisiert

UBS Alinghi Swiss Tour: Starkes Alinghi Team

Team Alinghi gewinnt in Thun, Ruf Match Race Team fährt nach Valencia.

Alinghi-Steuermann Ed Baird, die Nummer 1 der Match Racing-Weltrangliste, und seine Kollegen gewannen den 2. Qualifikations-Event der UBS Alinghi Swiss Tour in Thun souverän.

«Ich segle schon mein ganzes Leben lang, aber irgendwie habe ich es noch nie geschafft, dies in der Schweiz zu tun. Ich freue mich auf die Rennen in Thun», sagte Alinghi-Steuermann Ed Baird vor dem Qualifikations-Event im Berner Oberland. Und der Amerikaner hat allen Grund, sich gerne an seinen ersten Auftritt in der Schweiz zu erinnern: Zusammen mit seinen Schweizer Alinghi-Kollegen Nils Frei und Yves Detrey zeigte er an diesem Wochenende eine beeindruckende Leistung – Alinghi gewann 12 von 12 Rennen und ist ein souveräner Sieger. Trotzdem zeigte sich Baird von den Schweizer Teams beeindruckt: «Es war schon erstaunlich, wie schnell die Teams gelernt haben. Sie wurden von Rennen zu Rennen stärker – es war ein fantastischer Event.»

Alinghi bezwang im Finale (best-of-five) das Ruf Match Race Team mit 3:0 Siegen. Das Team mit Skipper Matthias Renker, Alain Stettler und Chris Rast – alle drei sind mehrfache Schweizermeister in den 420er und 470er Klassen und Rast ein zweimaliger Olympia-Teilnehmer – hat sich damit für das Meisterschaftsfinale vom 10. bis 13. November in Valencia qualifiziert. Obwohl dieses Ziel bereits mit dem Erreichen des Finales geschafft war, gaben sich die erfahrenen Segler nicht von Anfang an mit dem zweiten Platz zufrieden: «Klar war es eine Erleichterung, dass wir die Qualifikation für Valencia bereits geschafft hatten», sagte Matt Renker. «Aber wir wollten die Chance packen und uns gegen den besten Match Racer der Welt so gut wie möglich verkaufen.» Und wie hat den Fleet Racern das Match Racing gefallen? «Jetzt sind wir definitiv mit dem Match Racing-Virus infiziert und werden hart für Valencia trainieren», sagte Renker.

Im Gegensatz zum ersten Event vor einem Monat in Zürich, zeigte sich das Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen im Berner Oberland von seiner besten Seite und die konstante Thermik sorgte am Finaltag für optimale Windverhältnisse. «Match Racing mit den Streamline-Booten bei solchen Konditionen war ziemlich ungewohnt für uns», sagte Yves Detrey nach dem Sieg. «Im Gegensatz zu den America's Cup Yachten sind diese Boote extrem wendig und beschleunigen extrem schnell. So ist es fast nicht möglich, den Gegner in „eine Falle" zu manöverieren.»

Schlussrangliste:

1. Alinghi.

2. Ruf.

3 Bienz.

4. Dannesboe

5. Tower House

6. Gleis 7

7. Estavayer

8. CVLL

Die nächsten Daten:

Lugano: 03. und 04. September 2005

Romanshorn: 01. und 02. Oktober 2005

Genf: 14. bis 16. Oktober 2005

Valencia: 10. bis 13. November 2005

Finalteilnehmer:

- Team Monnin (Eric, Jean-Claude und Marc Monnin)

- Ruf Match Race Team (Matthias Renker, Alain Stettler, Chris Rast)

Dieter Liechti

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