Neuhausen SH: UBS-Angestellte zweigte Millionen ab
Aktualisiert

Neuhausen SHUBS-Angestellte zweigte Millionen ab

Eine UBS-Angestellte in Neuhausen am Rheinfall hat für ihre Spielsucht 2,8 Millionen Franken aus dem Banktresor entwendet. Die 41-jährige Schweizerin ist geständig und will die gesamte Summe innert fünf Jahren verbraucht haben.

Das Finanz-Institut erstattete laut Polizei bereits am vergangenen 21. September Strafanzeige wegen Veruntreuung gegen die Frau. Zuvor war bei einer internen Kontrolle das Fehlen von 2,8 Millionen Franken im Tresor entdeckt worden.

Die Schweizerin gestand in der Folge die Veruntreuung in genannter Höhe und erklärte, sie habe in den vergangenen fünf Jahren die gesamte Summe für ihre Spielsucht verbraucht. Es sei somit nichts mehr übrig. Sie habe wöchentlich zwischen 60 000 und 90 000 Franken verspielt. Die UBS bestätigte auf Anfrage der AP den Veruntreuungsfall in Neuhausen und die laufenden Ermittlungen. Es seien aber keine Kundenkonten geschädigt worden, erklärt die Grossbank.

Laut Polizei wurde die Frau nach einigen Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen, da keine Haftgründe mehr gegeben waren. Sie werde sich wegen Veruntreuung vor dem Richter verantworten müssen.

(dapd)

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