Weltkonjunktur: UBS-Ökonomen befürchten Inflation
Aktualisiert

WeltkonjunkturUBS-Ökonomen befürchten Inflation

Ökonomen der UBS-Vermögensverwaltung gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft über Jahre langsamer wachsen wird. Für zahlreiche Länder stiegen zudem die Inflationsrisiken.

Das Verhältnis zwischen der öffentlichen Verschuldung und dem Bruttoinlandprodukt (BIP) werde grösser, erklärte Andreas Höfert, Chefökonom der UBS-Vermögensverwaltung (Wealth Management), am Dienstag vor Medienvertretern in Zürich anlässlich der Präsentation der Studie «Die Finanzkrise und die Zeit danach».

Regierungen dürften als Folge davon eine höhere Inflationsrate als Mittel gegen die steigende Staatsverschuldung teils begrüssen, so die Studie. Dies werde sicher zu einer weiteren Abwertung des Dollars führen, da die US-Regierung derzeit enorm Dollar-Liquidität in die Märkte pumpt und an dieser Praxis weiter festhalten werde.

Die Überwindung der Finanzkrise dürfte laut Höfert von den USA ausgehen: «Die Krise der Finanzindustrie endet, wenn die USA einen Plan zur Sanierung dieses Sektors vorlegen», so der Experte. Je länger die USA aber zögerten, desto eher sei der Plan zum Scheitern verurteilt. (sda)

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