FDP Zürich: UBS soll Schrottpapiere zurückkaufen
Aktualisiert

FDP ZürichUBS soll Schrottpapiere zurückkaufen

Ausgerechnet die bankenfreundliche FDP des Kantons Zürich fordert, dass die UBS ihre Schrottpapiere von der Nationalbank zurückkauft.

Zuerst die Entlastung von Steuerzahler und Staat erfolgen, dann könne von einer Rückkehr zur Normalität bei der UBS gesprochen werden, schreibt die FDP des Kanton Zürichs in einer Medienmitteilung.

Die UBS signalisiere mit dem Abschluss 2009, mit dem angekündigten Gewinn im ersten Quartal 2010 und insbesondere mit den «marktorientierten» Salären der Spitzenverdiener die «Rückkehr zur Normalität». Diese Normalität werde allerdings nach wie vor massgeblich von der Schweizer Nationalbank (SNB) gestützt, welche die UBS-Bilanz von toxischen Papieren im Umfang von rund 20 Milliarden Dollar entlastet habe, heisst es weiter in der Mitteilung

Die FDP verlange, dass die toxischen Papiere und damit die Risiken innert längstens sechs Monaten vollständig von der SNB zurück auf die UBS übertragen werden, ohne dass ein Verlust für die Nationalbank entstehe. Mit dieser Rückübertragung solle dem Eindruck entgegengewirkt werden, bei der UBS würden die Gewinne privatisiert, die Verluste aber auf den Staat - resp. die Allgemeinheit - abgewälzt.

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