UBS steigt in russischen Finanzmarkt ein
Aktualisiert

UBS steigt in russischen Finanzmarkt ein

Die Grossbank UBS hat von der russischen Zentralbank eine Bankenlizenz erhalten. Die UBS ist schon seit zehn Jahren in Russland, kann aber erst jetzt richtig loslegen.

Die grösste Schweizer Bank wird zur Ergänzung ihrer führenden Stellung in den Bereichen Equities und Investment Banking auch Wealth und Asset Management sowie Festzinsanlagen in Landeswährung und Devisendienstleistungen anbieten, wie die UBS am Montag in London mitteilte.

UBS hat russisches Terrain schon beackert

Sie ist schon seit einem Jahrzehnt in Russland tätig. 1996 hatte sie eine Vertretung in Moskau eröffnet. 1997 folgte ein Joint Venture mit Brunswick, das die UBS 2004 vollständig übernahm. Letztes Jahr wurde der Markenwechsel zu UBS vollzogen. Als Chef der neuen Bank in Russland ist Kurt Schmid designiert. Die UBS gehe mit dem Schritt ein wichtiges langfristiges Engagement auf dem russischen Markt ein, wurde Schmid in der Mitteilung zitiert. Die UBS habe nun die Möglichkeit, die Geschäftstätigkeit in Russland auszubauen und in diesem wachsenden Markt weitere Chancen wahrzunehmen, heisst es in der Mitteilung. (dapd)

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