UBS verdoppelt Gebühren für Bancomatkarte
Aktualisiert

UBS verdoppelt Gebühren für Bancomatkarte

Die Grossbank UBS hat die Gebühren für die Maestro-Karte auf Anfang 2008 von heute 20 auf neu 40 Franken verdoppelt. Konsumentenschützer sind empört und rufen zum Wechsel der Bank auf.

Eine UBS-Sprecherin sagte am Mittwoch zu einem Bericht der Tageszeitung «Blick», dass die Gebühren seit der Einführung der Karte 1978 nie angehoben worden seien. Zudem seien das Dienstleistungsangebot und der Leistungsumfang der Karte erweitert worden. Sie wies zudem darauf hin, dass die Credit Suisse seit längerer Zeit bereits 40 Franken verlange und die Raiffeisenbanken 30 Franken. Die Gebühren seien aber mit jenen der UBS nicht direkt vergleichbar, zumal die Grossbank auch noch spezielle Paketangebote beispielsweise für Jugendliche und Studenten offeriere, bei denen die Kartengebühr bereits inbegriffen sei. Die Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Jacqueline Bachmann, kritisierte die Gebührenerhöhung scharf. «Eine Verdoppelung finde ich eine Frechheit. Da würde ich sofort die Bank wechseln», sagte sie. Die Konsumentenschützerin riet Kunden, eine andere Bank zu suchen. Allerdings sei dies mit grossem Aufwand verbunden, räumte sie ein. Gerade deshalb könnten sich die Banken auch eine solche Gebührenpolitik leisten, ohne riskieren zu müssen, dass die Kunden abwanderten. Sie hoffe, dass die kleineren Banken wie etwa die Kantonalbanken jetzt ihre Gebühren nicht auch anheben würden. (dapd)

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