Erste Kündigungen - UBS streicht 700 Stellen in der Schweiz
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Erste KündigungenUBS streicht 700 Stellen in der Schweiz

Die Grossbank will die nächsten Jahre rund eine Milliarde Franken sparen. Das bekommen die Angestellten zu spüren. Die ersten paar hundert Jobs werden jetzt abgebaut.

von
Fabian Pöschl
Dominic Benz
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UBS-Mitarbeitende erhalten reihenweise die Kündigung.

UBS-Mitarbeitende erhalten reihenweise die Kündigung.

REUTERS

Darum gehts

  • Die UBS hat sich einen Sparkurs verordnet.

  • Vorgesehen ist ein grosser Stellenabbau.

  • Betroffen sind vor allem das Wealth Management, das Investment Banking und das Schweizer Geschäft.

Die UBS will im Rahmen eines Restrukturierungsplans in den nächsten drei Jahren rund eine Milliarde Franken einsparen. Um das zu erreichen, leitete sie einen breit angelegten Stellenabbau ein. Wie «Bloomberg» unter Bezug auf Personen mit Kenntnis der Angelegenheit berichtet, werden jetzt in einem ersten Schritt allein in der Schweiz bis zu 700 Stellen gestrichen.

Die Grossbank hat intern die Kündigungen bereits bekanntgegeben. Das bestätigen die Aussagen von UBS-Mitarbeitenden. Auf Anfrage von 20 Minuten wollte die UBS zum Sparprogramm keine Zahlen oder weitere Details nennen.

Der Abbau findet laut Bloomberg ausser im Schweizer Geschäft vor allem in der Investmentbank und der Vermögensverwaltungseinheit statt und reiche vom Junior-Mitarbeitenden bis zum Managing Director. Der neue UBS-CEO Ralph Hamers sprach schon vor einem Monat bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen von einem Abbau, ohne jedoch Details zu nennen.

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