Aktualisiert 13.01.2006 06:56

UBS zahlt 54 Millionen Dollar für Vergleich

Die Grossbank UBS hat einen Rechtsstreit in den USA mit einem Vergleich abgeschlossen. Der grösste Schweizer Finanzkonzern zahlt dabei 54 Millionen Dollar.

Wie die UBS am Freitag weiter mitteilte, geht es um Handelspraktiken an den Finanzmärkten in den Jahren 2000 bis 2002 von Kunden mehrerer UBS-Berater.

Der Vergleich sei mit der New Yorker Börse sowie den Bundesstaaten von New Jersey und Connecticut abgeschlossen worden. Von den 54 Millionen Dollar, die die UBS zahlt, sollen 18 Millionen Dollar für geschädigte Investoren reserviert werden. Weitere 16 Millionen Dollar sollen Bemühungen zur Verbesserung der Anleger-Information und der Marktüberwachung zu Gute kommen. Die UBS will die Kosten des Vergleichs hauptsächlich dem Abschluss des vierten Quartals 2005 belasten.

Die UBS macht in dem Vergleich kein Schuldeingeständnis, streitet die Vorwürfe der US-Behörden aber auch nicht ab. Die UBS war in den USA bereits im Jahre 2004 von der US-Notenbank zu einer Busse von 100 Millionen Dollar verurteilt worden, weil sie sich über die vertraglichen Bestimmungen des Dollarnotenhandels hinweggesetzt hatte.

(dapd)

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