Aktualisiert 03.11.2009 17:15

Schweizer BörseUBS zieht SMI ins Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat deutlich schwächer geschlossen. Der SMI sank um 1,24 Prozent auf 6213,35 Punkte. Der breite SPI verlor 1,13 Prozent auf 5342,56 Punkte. Im Fokus standen die Quartalsergebnisse von UBS und Swiss Re.

Während Swiss Re zu den klaren Gewinnern gehörte (+6,4 Prozent), musste UBS gar die stärksten Verluste unter den Blue Chips hinnehmen (-5,8 Prozent). Insbesondere der weiter ungebremst anhaltende Geldabfluss bereitet den Beobachtern Sorge. Credit Suisse (-2,0 Prozent) notierten im Einklang mit den meisten Bankentiteln europaweit deutlich im Minus, während Julius Bär (-0,2 Prozent) besser abschnitten.

Zyklische Titel standen, angeführt von ABB (-1,2 Prozent), ebenso auf der Verliererseite. Belastend für ABB dürfte sich ein Kommentar des Credit Suisse-Experten ausgewirkt haben. Sie schrieben, dass sich die Aufträge im Bereich Stromversorgung im wichtigen chinesischen Markt rückläufig entwickelt habe. Auch Holcim (-1,2 Prozent) und Petroplus (-1,0 Prozent) verbilligten sich, ebenso wie Swatch (-1,9 Prozent) und Richemont (-1,3 Prozent).

Auch Nestlé (-1,8 Prozent) gaben stärker als der Gesamtmarkt nach. Weniger stark verloren hingegen die Pharmatitel Novartis (-0,2 Prozent) und Roche (-0,6 Prozent). Novartis will über die kommenden fünf Jahre 1 Mrd. Dollar in den Ausbau der Forschung und Entwicklung in China investieren.

Im Plus notieren Lonza (+1,8 Prozent) und Clariant (+1,7 Prozent). Beide geben am Mittwoch ihre Quartalsergebnisse bekannt. Am breiten Markt waren zudem Phoenix Mecano (+0,8 Prozent) gesucht. Das in den Bereichen Gehäusetechnik und industrielle Komponenten tätige Unternehmen hat mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Auch der Quartalsabschluss von Von Roll (+3,7 Prozent) stiess auf positives Echo.

(sda)

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